«Spiele bi dir»: Wo Kirche und Spielplatz zusammenkommen
Shownotes
An einem Mittwochnachmittag im November auf einem Spielplatz: Rund 20 Kinder wuseln durcheinander – einige klettern, andere bauen mit Holz oder spielen mit Bällen. Manche Mütter machen mit, andere unterhalten sich und knüpfen neue Kontakte.
Und mittendrin: Glaubwürdig-Host Evelyne Gutknecht. Sie besucht für diese Folge «Spiele bi dir», ein Angebot der reformierten Kirche Rorbas-Freienstein-Teufen.
Das Ziel dieses Angebots: als Kirche nah bei den Menschen sein und Kindern neue Erfahrungen ermöglichen. Alle zwei Wochen können die Kinder bei «Spiele bi dir» ihre Abenteuerlust und Fantasie ausleben – bei jedem Wetter.
Evelyne Gutknecht will herausfinden: Was hat Kirche mit einem Spielplatz zu tun? Und warum braucht es dieses Angebot?
Kontakt: Wie hat dir die Reportage über «Spiele bi dir» gefallen? Teile es uns mit: WhatsApp: 078 410 19 45 Instagram: https://www.instagram.com/erfmedienschweiz Webformular: erf-medien.ch/podcast Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über diese Kanäle!
Zu hören in dieser Folge:
Rebecca Altdorfer: Sozialdiakonin der reformierten Kirche Rorbas-Freienstein-Teufen und Initiantin von «Spiele bi dir»
Evelyne: besucht mit ihren zwei Kindern regelmässig das Angebot «Spiele bi dir».
Annika: hilft ehrenamtlich im «Spiele bi dir» mit und besucht das Angebot auch mit ihren zwei Kindern.
Verschiedene Kinder, die «Spiele bi dir» besuchen.
Autorin und Host: Evelyne Gutknecht
Links:
- Mehr Infos zum «Spiele bi dir»: https://www.kirche-rft.ch/angebote/kinderundfamilie/spielebidir/
- Dieser Podcast wird in Zusammenarbeit mit der HF TDS Aarau produziert, der Höheren Fachschule für Theologie, Diakonie, Soziales: https://tdsaarau.ch/
- Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen: https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/
Transkript anzeigen
00:00:03: Glaubwürdung.
00:00:04: Kirchlich engagiert, gesellschaftlich,
00:00:07: relevant.
00:00:08: Podcast von RF-Media Schweiz in Zusammenarbeit
00:00:11: mit
00:00:11: HFT-DSR auch.
00:00:14: Der Höcheren Fachschul
00:00:15: für Theologie, Diakonie und Soziales.
00:00:18: Nächte bei Gott, nähe ich bei den Menschen.
00:00:21: Das ist das Motto der reformierten Kirchengemeinde Orpas Freie Steine, Tiefen im Kanton Zürich.
00:00:26: Und was nahe bei den Menschen für diese Kille gemeint genau heisst, das finde ich in dieser Folge.
00:00:32: Für das gehe ich auf den Spielplatz.
00:00:35: Ein Angebot dieser Kille heisst nämlich spielen bei dir.
00:00:38: Alle zwei Wochen treffen sich Eltern mit ihren Kindern auf einem Spielplatz in einem dieser Dörfer bei allem Wetter.
00:00:45: Heute bin ich mit dem Mikrofon dabei.
00:00:48: Ich bin Devlin Gwecknacht.
00:00:50: Auf dem Spielplatz treffe ich heute drei bei allen Dörfern.
00:00:53: Sozialdiakonin von der Revomierten Kille, die das Angebot vor ein bisschen mehr als ein Jahr ins Leben gerufen
00:00:59: hat.
00:00:59: Wir haben so viele Kinder in unseren Dörfern.
00:01:02: Sie sind so oft auf dem Spielplatz.
00:01:03: Du bist wirklich bei den Leuten.
00:01:05: Ich fand, es ist perfekt und es ist wirklich sehr gut angekommen.
00:01:10: Dann trifft Anika, ein Mann mit zwei Kindern, die ehrenamtlich beim Spielen bei dir mithilft.
00:01:15: Ich finde es wichtig für den Austausch.
00:01:19: So ein Angebot gibt es ja schon, aber draußen gibt es schon sehr wenig.
00:01:24: Das schätze ich sehr, dass wir uns draußen treffen können und das alles unter freiem Himmel haben.
00:01:30: Die Kinder kriegen frische Luft, die Mami kriegen frische Luft.
00:01:33: Ich erfahre von Evelyn, die regelmässig mit ihren Kindern auf dem Spielplatz dabei ist, warum sie das Angebot wichtig findet.
00:01:41: Ich finde es für das Dorf eine Reisenbereicherung.
00:01:43: Du kommst natürlich mit Familien in Kontakt, wo du sonst nicht näherkennst.
00:01:48: Das hilft nicht, um das Gemeinschaftsgefühl zu haben.
00:01:51: Warum merken du, dass du nicht alleine
00:01:53: bist?
00:01:53: Das ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was ich in dieser Folge erwartet.
00:01:57: Natürlich hörst du auch noch diejenigen, die vom Spielplatz nicht wegzudenken sind.
00:02:01: Die Kinder.
00:02:06: Es ist ein Mittwoch-Nametag, Anfang November, kurz vorm zwei.
00:02:10: Und ich bin extrem froh, dass es Wetter gut mit uns meint heute.
00:02:13: Die Sonne scheint und es ist eigentlich fast zu warm für einen November-Tag.
00:02:18: Aber mir ist es gerade recht, weil die nächsten ein, zwei Stunden sind wir voraus.
00:02:22: Mir, das sind einerseits Treby-Altdorfer.
00:02:25: Eigentlich heisst sie Rebecca, aber alle sagen ihren Reby.
00:02:28: Darum ist sie auch in diesem Podcast einfach Treby.
00:02:31: Sie wartet schon vor dem Kirchengemeinshaus zu freien Stein auf mich und neben dir stehen zwei Wege vollpackt mit verschiedenen Material.
00:02:39: Sie erzählt mir, dass sie heute heiser ist, aber die Stimme ist immerhin da.
00:02:42: Die braucht sie heute auch.
00:02:44: Mich macht das Material zusammen, das wir haben.
00:02:48: Es ist recht viel und immer mehr dazu.
00:02:49: Wir haben immer neue, verrückte Ideen.
00:02:52: Aber das Grundmaterial ist immer gleich.
00:02:55: Ja, unsere Gellröhre ist ein kleines Markenzeichen.
00:02:57: Wir haben eine Kugelibahn.
00:02:59: Wir haben viel Holz dabei, viel Bretterseil.
00:03:02: Und immer eine Kiste davon ist so für Fehlmotorik.
00:03:05: Heute haben wir die Holzkiste dabei.
00:03:07: Sage, Hammer, Nagel, manchmal ist es Backstein, manchmal sind es Perlen.
00:03:11: Verschiednungszeug.
00:03:12: Also sind wirklich
00:03:13: zwei grosse Weggen oder Weggenlieben.
00:03:16: Weggenparade mit Kisten, jenstes Material.
00:03:19: Und das musst du jetzt alles alleine schleppen?
00:03:21: Nein,
00:03:22: kommt jemand, kann helfen.
00:03:24: Nein, alleine geht es nicht, manchmal geht es dritten sein.
00:03:27: Es ist hauheunenschwer, aber heute haben wir nicht.
00:03:29: Heute ist kein Problem.
00:03:31: Der Spielplatz ist sehr nahe, darum kommt es gut.
00:03:34: Wir haben die Übung.
00:03:36: Jetzt ist es kurz vor dem Zweifel.
00:03:39: Was ist jetzt so dein Ablauf?
00:03:40: Was machst
00:03:41: du jetzt?
00:03:42: Ich habe gerade noch Kaffee vorbereitet im Winter, Tee und ich schaue das als baratisch.
00:03:49: Und jetzt warte ich, dass jemand vom Team kommt.
00:03:51: Wir kommen wegen Liste draussen.
00:03:52: Manchmal sind es auch Kinder, die noch helfen können.
00:03:55: Das habe ich auch schon gehabt.
00:03:56: Und dann geht es auf den Spielplatz.
00:03:57: Und dann lassen wir uns ein wenig überraschen, wie es läuft.
00:04:00: Aber du hast dir schon ein Programm zurechtgelegt, oder eben Material dabei.
00:04:04: Du weisst schon etwas, was du heute Nachmittag willst.
00:04:06: Ja, also wir haben kein fixes Programm.
00:04:10: Wir schauen, wir starten immer ein wenig unterschiedlich.
00:04:12: Also wir starten, schauen für den Kind.
00:04:13: Wir haben wie ein Teil, wo immer gleich ist, wo wir ein Leben ... Wir erzählen eine Geschichte, wo Daisy meine Handbuppe kommt, wo Kinder ihre Namen sagen, die wir ihre Namen so willkommen zu lieben machen.
00:04:26: Aber das ist ja nicht auf einer Seite.
00:04:27: Wir schauen, wie viele Kinder hier sind.
00:04:29: Manchmal sind es schon von Anfang an mega viel, dann machen wir es nach zehn Minuten.
00:04:33: Manchmal machen wir es erst eine halbe Stunde später.
00:04:35: So ist ein wenig Anzahl für das hier zu haben.
00:04:37: Und dann sagen wir, was das Programm ist.
00:04:38: Und das Programm ist spielen.
00:04:41: mit der Kiste etwas zu basteln oder zu Vieren zu helfen.
00:04:44: Sie schneiden den Öpfel selbst und so.
00:04:46: Das sind die Programmpunkte und das sind die Flexibel.
00:04:49: Wir gehen zu den Kindern überraschen.
00:04:50: Ich mache ein Programm.
00:04:53: Nach ein paar Minuten kommen die Helfer der Rebi, ein Mami mit ihren drei Kindern.
00:04:57: Sie sind regelmässig im Spielen bei dir dabei.
00:05:00: Zusammen ziehen sie die beiden Wege zum Spielplatz neben dem Kindergarten.
00:05:05: Zum Glück ist es nicht weit, nur ein paar hundert Meter.
00:05:08: Die Wege mit dem Material sind schwer.
00:05:10: Nach ein paar Minuten kommen wir beim Spielplatz an.
00:05:13: Der Schulhausabwart fährt gerade noch mit einem Fahrzeug um, der ziemlich Lernen macht.
00:05:18: Ich bin jetzt mit Rebi Altdorfer, ein paar Kinder und einer Helferin.
00:05:22: Ich
00:05:22: bin jetzt
00:05:23: hier bereits angekommen auf dem Spielplatz in Freyestein.
00:05:26: Das Spielplatz
00:05:27: bei einem Kindergarten.
00:05:27: Hier ist heute das Spiel bei dir.
00:05:29: In ein paar Minuten oder bis zu einer Viertelstunde geht es los.
00:05:33: Dann kommen die Kinder.
00:05:35: Und jetzt ist Trebi und ihre Helferin hier gerade beschäftigt mit diesen Wagen ausgeladen.
00:05:40: Sie haben hier ganz viel mitgeschlägt an Material.
00:05:43: Es hat Holt, es hat Schämmerli in diesem Wagen.
00:05:47: Es hat Stecken.
00:05:49: Ja, ich bin mega gespannt, was sie hier dann alles machen und bauen mit all dem Material hier.
00:05:55: Rebi sind wir hier auf dem Spielplatz und die Kinder sind noch nicht da, es geht erst eine Viertelstunde los.
00:06:00: Hast du jetzt so einen konkreten Plan, was du hier aufstellst?
00:06:03: Nein, das machen Kinder.
00:06:05: Nein, wir sind wirklich Kinder und alles entscheidend bei uns.
00:06:08: Und wenn du jetzt so auf den Nachmittag schaust, was ist so deine Hoffnung, was soll an diesem Nachmittag passieren und entstehen?
00:06:15: Was ist mehr für dich so der ideale?
00:06:17: Spielen bei dir, den Nachmittag?
00:06:20: Dass viele kommen, dass die Eltern zusammen schwezen und austauschen können.
00:06:24: Kontakt haben, dass Kinder Kinder sein können, dass sie sich neu entdecken können, dass sie neue Erfahrungen machen können, die ihren Selbstwerk stärken.
00:06:33: Mit dem Halssage haben sie vielleicht noch nicht so viel gemacht oder sie erstmals sagen, ich räume mich heute einen Apfelschneiden, so neue Fertigkeiten können lehren und dass sie einfach Freude haben am Kind sein und dort zum Spielen miteinander.
00:06:48: Da habe ich dich mal noch ein bisschen vorbereiten.
00:06:50: Ich bleibe im Hintergrund und beobachte wie Trebi und ihre Helfer ins Material aus den Wegen ausladen.
00:06:56: Die ersten Kinder und Mami struten langsam ein und es wird laut auf dem Spielplatz.
00:07:01: Der Ecken, wo das Holz und die Zageparat liegen, wird gerade einen Beschlag genommen.
00:07:07: Bevor es so richtig losgeht mit dem Spielen bei dir, nutze die Gelegenheit und stelle den Sozialdiakon in Rebialtor für noch ein paar Fragen.
00:07:15: Ja, Reb, ich erzähle euch mal, wie es überhaupt zu diesem Kino auf dem Spielplatz zuquasi ist, wenn wir es so sagen.
00:07:21: Ich war in Bern und habe das gesehen und denke, dass wir das machen müssen.
00:07:26: Wir überlegen immer, wenn es zu den Leitsätzen nicht geht, nicht bei den Menschen.
00:07:31: Und wir überlegen immer, dass wir es machen können, nicht bei den Menschen zu sein.
00:07:34: Oft ist es so ... Ich habe ein bisschen gelitten, dass wir das Programm machen.
00:07:39: Wir wollen zu den Leuten gehen und dann machst du gleich etwas wie ihr.
00:07:41: Und die Leute müssen wieder zu dir kommen.
00:07:43: Also
00:07:43: das Killegebäude meint?
00:07:44: Ja, genau.
00:07:45: Wir müssen gleich zu uns kommen und dann haben wir so viele Kinder in unseren Dörfern.
00:07:50: Und das sind so oft auf dem Spielplatz.
00:07:52: Du bist wirklich bei den Leuten.
00:07:54: Und ich fand, es ist perfekt und es ist wirklich sehr gut hier.
00:07:58: Wir haben jetzt
00:07:59: jemanden, der das noch gar nicht kennt.
00:08:02: Ja, was ist unser Konzept?
00:08:03: Was machen wir hier?
00:08:03: Was ist das Ziel
00:08:04: davon?
00:08:05: Das Konzert ist, dass wir alle zwei Wochen zu den Spielplätzen gehen.
00:08:10: Unsere Törfer immer auf einen anderen, bei jedem Wetter, mit unseren Materialien kommen, die etwas anders sind als das, was sich vielleicht gewöhnt sind.
00:08:19: Und mit ihnen hier sind, Zwieere essen, Zwieere machen, Präsenzen einspielen.
00:08:23: Ich glaube aber so ... Das Ding, was das Spiel bei dir ausmacht, ist, dass die Beziehung einfach so einfach, dass so viele Familien gelehrt sind oder untereinander Kinder spielen.
00:08:32: Es ist so ungezwungen.
00:08:34: Und das ist schon bei meiner Überlegung.
00:08:37: Ein Ziel ist sicher, dass wir in Beziehung treten können mit Familien, die wir noch nicht kennen.
00:08:42: Unsere Mitgliederzahlen sind wie bei vielen vielleicht, aber bei uns.
00:08:46: Die nehmen ab.
00:08:47: Und die Kinder kommen nicht automatisch, weil sie reformiert sind.
00:08:50: Oder wir müssen einfach mehr Präsenz sein und die Familie auch.
00:08:54: Wie können Lehren hier sein?
00:08:58: Das wäre das Größte für mich, wenn ein Kind in einem Zeug sagt, ich will den Rebi unten sein.
00:09:04: Es wäre cool, beim Schwellen bei dir zu sein.
00:09:07: Die Beziehung passiert schon.
00:09:09: Ich lebe hier im Dorf und wenn sie in die Schule gehen, katschen sie mich an, was ihr macht.
00:09:13: Wir sehen uns aus einem Skatenpaalplatz oder im Schulhaus.
00:09:19: Wir haben so viel Kontakt.
00:09:21: dass wir gut haben, glaube ich, mit IPC getreten zueinander.
00:09:25: Bei uns in die Zunge können sie sagen, du machst das Angebot nur, um die Mitglieder zu holen.
00:09:30: Sie können sich fragen, ob sie wissen, dass das nicht ist.
00:09:33: Mein zweites Ziel ist, ich habe viel Kontakt zu leeren Personen.
00:09:38: Und wir haben viele leeren Personen im Freundeskreis.
00:09:41: Und wenn sie sagen, das Beste ist, für ein Kind zur Schule zu gehen, für die Kinder zu vorbereiten, heisst es, viel draussen zu sein, viel zu bewegen, viel zu spielen.
00:09:50: Das ist auch das Thema in der Schule, dass Kinder spielen sollen.
00:09:53: Und das ist etwas, was mir auch wichtig ist.
00:09:54: möglich, dass Kinder ihre Erfahrungen machen können, dass wir hier sind für sie, dass sie etwas gegen die Bewegungsarmut auch, dass sie sich irgendwie auch können.
00:10:03: Wenn ich etwas Neues mache, habe ich gesagt, jetzt kann ich das.
00:10:07: Jetzt habe ich sie erst mal ein Nagel ins Holz eingeschlagen, erst mal einen Apfel geschnitten.
00:10:11: Und dass es für sich etwas selbst schwer geht und so wie die Hoffnung, dass sie andere Möglichkeiten haben, dass die Gleichheit in der Schule unterstützt wird.
00:10:19: Und es ist auch cool, dass wir mit der Schule recht eng zusammen arbeiten.
00:10:22: Also eng.
00:10:23: Wir dürfen hier sein, das ist Schulhausarial und sie machen mega Werbung für uns.
00:10:27: Wir dürfen in Kinske, wir gehen alle zwei Jahre in Kinske mit unserem Programm.
00:10:32: Das ist
00:10:32: cool.
00:10:34: Jetzt machst du es seit mehr als einem Jahr.
00:10:36: Was sind die Reaktionen?
00:10:37: Wie reagieren?
00:10:38: Kinder oder Dorfdörfer?
00:10:42: Sie sind sehr positiv.
00:10:44: Wir haben viele Kinder.
00:10:45: Man ist auch nicht viele Kinder.
00:10:46: Das ist klar, je nach Wetter und Programm läuft.
00:10:49: Dann haben wir wieder Kinder, die nicht erzählen können, dass sie gegen die Fünfzehn sind.
00:10:53: Aber die Eltern sind alle sehr ... Ich habe nur Positives gehört.
00:10:58: Aber das ist generell ... Unsere Kinder sind sehr ... Ich habe für mich eine grosse Akzeptanz im Dorf, wie auch vieles läuft, um mir zu machen.
00:11:05: Und das nehmen die Leute auch wahr.
00:11:07: Und sie schätzen, dass ihr das etwas gibt.
00:11:10: Trebi erzählt mir, dass das Angebot von allen möglichen Familien genutzt wird.
00:11:14: Leute, die verbunden sind mit den Kilen.
00:11:17: Und auch Sottige, die mit den Kilen eigentlich zuschneiden zu tun haben.
00:11:20: Ah, ich nehme mich gleich noch unter.
00:11:21: Was hätten das miteinander zu tun?
00:11:23: Kilen einerseits und den Spielplatz?
00:11:26: Wie passt das
00:11:27: zusammen?
00:11:28: Mein Vorbild beim arbeiten ist eigentlich immer die erste Gemeinde, die Luca in der Postelgeschichte beschreibt.
00:11:36: auch was die Lehre, Gemeinschaft, Brot brechen.
00:11:40: Was haben sie?
00:11:41: Eben die sozialen Dienste.
00:11:42: Ich werde alles aufzählen, dass Aktivität und sie nicht gewichtet werden, sondern dass sie durch all die Sachen, die Leute gemacht haben, Menschen können Gott lernen.
00:11:52: Das ist mein Grundsatz vom Schaff.
00:11:54: Ich glaube, in allen, die wir machen und tun und präsent sind, haben Menschen die Möglichkeit, Gott zu lernen.
00:12:00: Es muss nicht ein klassischer Gottesdienst sein für das.
00:12:03: Das ist schon das.
00:12:05: wo man motiviert in der Gemeinschaft oder in den Gesprächen.
00:12:08: Und es ist für uns halt wieder der erste Schritt.
00:12:10: Wir mussten ja überhaupt in Kontakt kommen in Leute und Beziehungen, also wir mussten uns überhaupt kennen.
00:12:14: Und nachher haben wir auch viele andere Angebote in den Kielen, die noch in Tiefen gehen.
00:12:18: Und die ersten Schritte gehen schon, dass die Kinder hier sind, in das Weihnachtspasteln kommen.
00:12:23: Wir können ein Weihnachtsgeschichtespark gerne ins Vieren mit den Kleinen.
00:12:27: Und das ist schon wieder eine andere Atmosphäre.
00:12:31: Aber das Angebot hier ist eigentlich das richtige, das ist mega niederschwellig im Sinne, dass du keine biblische Geschichte erzählst.
00:12:36: Nein, ich erzähle
00:12:37: keine biblische Geschichte, ich erzähle Geschichte, aber das Bilderbuch, genau.
00:12:40: Einfach eine gute Geschichte zum Zulassen, eine lustige Geschichte.
00:12:45: Das ist nicht einmal unbedingt moralisch, sondern einfach seine lieben Geschichten.
00:12:50: Und das ist ein Zusammenkommen.
00:12:52: Und auch wieder ein Lernfall.
00:12:54: Ich lasse jetzt zu, ich bin hier in einer Gruppe.
00:12:57: Ich konzentriere mich auf
00:12:58: die Geschichte.
00:13:00: Und es macht einfach Spaß innen und mehr.
00:13:03: Jetzt sind schon einige Kinder hier.
00:13:05: Und die machen einfach mal, oder?
00:13:07: Genau.
00:13:08: Hast du da wegen der Überblick,
00:13:09: wer ist da,
00:13:10: welche Eltern?
00:13:11: Das ist ja auch noch wichtig.
00:13:12: Das Ziel ist ja nicht, dass die Eltern ihre Kinder einfach abgeladen, sondern die Eltern beibreiten.
00:13:18: Ja,
00:13:18: genau.
00:13:19: Die Eltern sind dabei, kommen gerade Merlin, gell?
00:13:22: Die Eltern sind dabei, ja, gell?
00:13:24: Am Anfang ... Wir sind recht ... Es waren sehr viele Leute und ich kenne sie noch nicht.
00:13:29: Dann hat sich der Kopf geschworen, dass du kennst und weißt, wo was dazugehört oder wer zu wem.
00:13:35: Das klappt super.
00:13:36: Die Eltern sind wie hier Kinder, aber er wird dich verlangt und dann gehe ich spielen.
00:13:42: Dann wissen sie, sie können mich holen und ich bin da und mache mit ihnen.
00:13:46: Aber es sind immer ihre Ideen, nicht meine.
00:13:48: Lass ich dich mal spielen.
00:13:54: Merlin, was kann ich machen?
00:13:55: Wir brauchen einen Pfeil.
00:13:55: Ein Pfeil?
00:13:56: Hier
00:13:56: ist das Zeil.
00:13:56: Mittlerweile ist es halb drei.
00:13:57: Der Spielplatz hat sich gefüllt.
00:13:59: Das Spielen beginnt offiziell an.
00:14:02: Kommt alle in den Kreis.
00:14:04: Die Kinder sitzen auf Küsse am Boden in den Kreis.
00:14:06: Es sind knapp zwanzig Kinder mit ihren Mami.
00:14:09: Papis hat es heute nicht.
00:14:12: Die Rebi startet mit Handpuppen Daisy und begrüßt Kinder und Mami.
00:14:17: Dann sind sie mitten an ihr Start geliebt.
00:14:21: Und dann ist auch Zeit für die Geschichte.
00:14:22: Heute ist die Bücher von Bert Dr.
00:14:24: Brum dran.
00:14:25: Ich werde doch wohl noch einen Locken anhalten.
00:14:27: Und drückt auf die Nobremse.
00:14:28: Aber nein, es ist nicht die Nobremse.
00:14:30: Der Scheibenwischer.
00:14:34: Ah, ja, ja, ist schon der Falsch.
00:14:36: Ich muss
00:14:36: hier drauf drücken.
00:14:36: Die Kinder lassen Gespann zu und zwischen Tore müssen sie geholfen.
00:14:42: Nach der Geschichte können Kinder das machen, was sie gerade Lust haben.
00:14:45: Wir können heute auch Abenteuer erleben.
00:14:47: Ihr könnt spielen wie immer mit all diesen Sachen.
00:14:50: Wir können mit
00:14:51: Holz arbeiten.
00:14:52: Jetzt haben auch die Mami's Zeit, miteinander plaudern.
00:14:55: Ich komme mit Evelyn ins Gespräch.
00:14:57: Sie kommt regelmässig mit ihren zwei Kindern spielen bei dir.
00:15:00: Ich will von ihr wissen, warum sie das Angebot nutzt.
00:15:03: Weil ich es ein super schönes Angebot finde.
00:15:05: Es ist vor allem nicht selbstverständlich, dass sich jemand Zeit nimmt, das Vorbereiten, das Material zur Verfügung stellt.
00:15:13: Denn es sind immer die schönen Stunden, in denen du als Familie erlebst.
00:15:16: Die Familie ist schon nicht immer gemütlich und einfach.
00:15:20: Und das merke ich immer.
00:15:21: Hier sind immer alle gute Laune, Kinder haben Freude, sie haben viele Möglichkeiten, etwas zu machen.
00:15:26: Und es geht alles zufrieden zu Hause.
00:15:29: Und darum schätze ich sehr, dass man das machen
00:15:32: könnte.
00:15:32: Was würdest du sagen, was ist so ein gelungenes Nachmittag, wenn du mit Hause gehst, wenn es ein cooler Nachmittag war, wenn weniger?
00:15:38: Wir hatten noch keine, die nicht cool waren.
00:15:40: Also wir sind immer alle zufrieden nach
00:15:42: Hause gekommen.
00:15:44: Es ist ja Spiel bei dir ein Angebot von der Reformierten Kille.
00:15:47: Merkst du, dass es von der Kille ist?
00:15:50: Nein,
00:15:52: es ist sehr neutral, finde ich.
00:15:53: Bei den Kindern ist es natürlich klar, weil sie Treppe kennen, weil sie sie auch kennen von der Kille her.
00:15:58: Es ist natürlich für sie jetzt eine Person, die sie schätzt, die sie einen Vertrauen aufbaut zu ihren auch wegen diesen Spielen am Mittag.
00:16:07: Und wenn sie gehören, dass sie in den Kielen etwas ist, was die Rebe macht, dann wollen sie dann einfach auch gehen.
00:16:12: Aber das hat natürlich vor allem mit Beziehung zu ihren Zutaten.
00:16:17: Mich nimmt auch noch wundern, warum es das Angebot aus ihrer Sicht braucht.
00:16:21: Ich finde es für das Dorf eine Reisenbereicherung.
00:16:24: Also weil du kommst natürlich mit Familien in Kontakt, wo du sonst nicht näherkennst.
00:16:29: Und mich tunkt es einfach das Hilfe des Gemeinschaftsgefühls.
00:16:31: Warum merken du, du bist nicht alleine?
00:16:34: Also auch wenn mal irgendetwas ist, du bist schneller beim Gegenüber, wenn du nicht begegnet bist und kennst, also
00:16:40: von dem her.
00:16:41: Gibt es auch Leute, die du vorher nicht kennst und jetzt abends spielen bei dir?
00:16:44: Oder vielleicht, ich sage es mal so, persönlich nicht kennst du.
00:16:47: Weisst du, sie ist vielleicht im Volk oder in der Body und dann kommst du miteinander ins Gespräch.
00:16:52: Und das macht einfach teuren dann aufeinander.
00:16:54: Spielen bei dir ist in vollem Gang.
00:16:56: und jetzt möchte ich mal genauer schauen, was die Kinder alles so machen.
00:16:59: Die einen sind am Kletter, anderen haben sich die Bälle geschnappt oder sind schon in der Fleissung am Sagen und Hemmeren.
00:17:07: Hast du eine schöne Idee, was du mit dem Holz machen möchtest?
00:17:10: Ein Tisch für den Zwiebeln.
00:17:12: Ein Zwiebeln?
00:17:13: Du hast schon mal so etwas gemacht?
00:17:16: Nein,
00:17:16: aber ich bin gut
00:17:17: im Bau.
00:17:18: So cool.
00:17:19: Du hast so Hölzchen, bist mit Holz
00:17:21: am Schaffen.
00:17:23: Ja.
00:17:24: Und was macht dir Spaß
00:17:25: da?
00:17:26: Äh ... Kugeln in die Bahn.
00:17:30: Ist denn die schon bald?
00:17:31: Ich habe sie noch gar nicht gesehen.
00:17:33: Ja, sie ist bald.
00:17:35: Und Apropos Kügelibahn.
00:17:37: Die will ich jetzt auch noch sehen.
00:17:39: Zwei Buben sind sie gerade am Aufbau.
00:17:41: Sie nutzt dafür ein Gelsrohr aus Plastik, etwa zehn Meter lang.
00:17:45: Debbie hat mir erzählt, dass das Rohr jedes Mal zum Einsatz kommt für die Kügelibahn.
00:17:50: Was gibt das da?
00:17:51: Kügelibahn.
00:17:52: Wir bauen es normalerweise von dort oben, haben wir gedacht, dass es etwas langweilig wird.
00:17:57: Deswegen
00:17:57: machen wir mal eine neue Stimme.
00:17:59: Okay, hier hast du noch nie einen Boot.
00:18:01: Ich muss mir etwas Besonderes beachten.
00:18:05: Eigentlich nicht, aber es sollte nicht zu fest sein.
00:18:08: Wenn es oben
00:18:09: auf geht, so spielen wir die Kugel zu stecken.
00:18:12: Ich bleibe auf dem Spielplatz stehen und schaue ein wenig um.
00:18:15: Mir fällt auf, wie friedlich die Kinder miteinander spielen.
00:18:19: Bis jetzt habe ich noch keine Streit mitbekommen.
00:18:24: Die Leute haben auch schon das Vieriglöckli.
00:18:28: Das paar Kinder haben geholfen, das Vieribarat zu machen, zusammen mit Annika.
00:18:32: Sie gehört zu den ehrenamtlichen Helferinnen.
00:18:34: Und gleichzeitig ist sie auch Teilnehmerin.
00:18:36: Sie kommt damit mit ihren zwei kleinen Kindern spielen bei dir.
00:18:39: Also, Annika, du bist hier als Helferin dabei.
00:18:42: Warum machst du das?
00:18:43: Du bist an deine Zeit.
00:18:44: Du kannst ja etwas anderes machen, am Mittwoch.
00:18:48: Also ...
00:18:49: Ja,
00:18:49: kündig.
00:18:50: Aber es ist einfach so schön, mit der Kinder draußen zu sein und vor allem auch die anderen Mammys
00:18:56: zu treffen.
00:18:58: Und was für mich mega
00:19:00: schön ist, bin eben
00:19:02: neue hergezogen und hab noch nicht so viele Leute gekannt.
00:19:05: Und als mich Trebi dann gefragt hat,
00:19:08: ob ich Lust
00:19:08: hätte mitzumachen, da war sie sogar noch an der Projektantragshase,
00:19:11: dachte ich so, oh ja, auf jeden
00:19:13: Fall, einem in.
00:19:15: Und
00:19:17: es macht mega Spaß.
00:19:18: Also
00:19:19: draußen sein mit den Kindern und eben auch den Kontakt zu den anderen Müttern.
00:19:24: Und die Kids macht einfach nichts zu Freude.
00:19:27: Und das war der Grund, warum du gerade ja gesagt hast.
00:19:29: Es war jetzt so eine Hoffnung für dich selber, was du etwas Anschluss finden, eben durch etwas Neues anzüglichen.
00:19:34: Das war der Wunsch, die Leute kennenlernen.
00:19:38: Ja,
00:19:38: also
00:19:38: das auf jeden Fall auch.
00:19:41: Und es hat super geklappt, muss ich jetzt.
00:19:43: im Nachhinein sage.
00:19:44: Ich habe wirklich so viele andere neue Kontakte geknüpft und andere nette Leute kennengelernt.
00:19:50: Aber tatsächlich, was mir schon auch wichtig ist, ein gewisses Maß an Ehrenamt einzubringen.
00:19:58: Ich kann nicht so mega viel einbringen.
00:20:00: Ich bin einfach Mami von zwei kleinen Kindern, anderthalb und fünf Jahre.
00:20:04: Arbeit noch siebzig Prozent.
00:20:06: Aber so irgendwie, ich würde jetzt mal sagen, wie viele Einsätze haben
00:20:10: wir.
00:20:11: So sechsmal
00:20:12: im Jahr, sechs Mittwochen, ist sehr entspannt und absolut machbar.
00:20:17: Du kannst jetzt über diese Zeit, wo du jetzt schon dabei bist, sagen, was ein besonderes Highlight war oder eine Begegnung oder eine Geschichte von so einem Nachmittag, wo du besonders in Erinnerung bist.
00:20:29: Es ist natürlich mega schön, so wie heute, wenn die Sonne scheint.
00:20:34: Ja, strahlende Herbst, Sonne.
00:20:36: Aber was mir wirklich sehr in Erinnerung geblieben ist, wir waren einmal am Spielplatz Herensteig bei der Badi und es hat geschüttet in Strömen.
00:20:48: Und ich habe zu dem Zeitpunkt gar nicht gewusst, Revy hat ja so viele tolle Materialien.
00:20:52: Ich wusste nicht mal, dass mir so tolle Militärplanen besitze.
00:20:57: Und dann haben wir ein Riesenzelt gebastelt über dem Klettergerüst und hatten einen super Unterschlupf.
00:21:05: Es waren halt einfach nur vier Kinder da und drei Betreuer.
00:21:11: Aber es war mega der schöne Nachmittag.
00:21:14: Wir haben es uns gemütlich gemacht, haben es Geschichte unter der Plane gelesen und dann hat es auch wieder ein bisschen aufgehört zu regnen, aber wir waren ganz unter uns.
00:21:25: Ja, es war mega schön.
00:21:27: Ich möchte von Annika auch noch wissen, was sie findet, warum das das Spielen bei dir braucht.
00:21:32: Also es ist einfach, wie soll ich sagen,
00:21:35: es ist
00:21:36: mega schön.
00:21:38: mit einfach so einen Treffpunkt zu haben, wo man sicher weiß, jede zweite Mittwoch trifft man sich auf dem Spielplatz.
00:21:45: Es ist tatsächlich auch so, dass immer ähnliche Leute kommen.
00:21:49: Es ist dann schon so ein bisschen so eine größere, lockere Community.
00:21:54: Und es ist einfach, also ich finde es wichtig für den Austausch.
00:21:58: Und was einfach so?
00:22:00: Angebot gibt es ja schon, aber tatsächlich draußen gibt es es schon sehr wenig.
00:22:04: Und das schätze ich sehr, dass man es draußen treffen könne.
00:22:07: Und das alles unter freiem Himmel haben.
00:22:10: Die Kinder kriegen frische Luft, die Mami kriegen frische
00:22:12: Luft.
00:22:14: Alles ist ziemlich locker und verteilt.
00:22:17: Ja.
00:22:18: Ich lade Annika wieder.
00:22:19: Ihre kleine Tochter haben sie gerade davon.
00:22:22: Mal schauen, was der Rebialdorfer macht.
00:22:24: Ich habe noch ein paar Fragen.
00:22:26: Sie haben gerade einen Hula-Hop-Reifen in die Luft und ein paar Kinder schiessen abwechslungsweise Bölen durch.
00:22:32: Sie nimmt sich noch mal Zeit für meine Fragen.
00:22:36: Was sind das für die Bedürfnisse, die du begegnetest?
00:22:39: Kannst du deine Bedürfnisse entgegenkommen und begegnen?
00:22:45: Ja, wir haben fast zwei Publikum, die wollen die Möglichkeit zum Ausduschen, zum Zusammensehen und zum andere Leute lernen können.
00:22:55: Wir haben immer wieder solche, die neu dazu gezogen sind, auf den Spielplatz zu gehen und zu Leute lernen können.
00:23:00: Das ist noch schön.
00:23:01: Und dann haben wir Kinder.
00:23:04: Die wollen einfach spielen und unsere Aufmerksamkeit.
00:23:08: Manchmal gelingt es gut, dann hast du sie, du kannst sie und manchmal bist du schon etwas zu machen, wenn es ein bisschen leeren wird.
00:23:15: Aber ich glaube, sie haben sich hier frei empfalten, sie kommen gerne.
00:23:19: Die Kinder wollen einfach Kind sein und spielen und da haben wir gute Möglichkeiten geschaffen, das ihnen zu geben.
00:23:28: Jetzt, wenn wir davon ausgehen, dass Kille für Hoffnung steht.
00:23:33: Wie kannst du das?
00:23:34: Um einen Nachmittag spiele ich bei dir, transportiere die Hoffnung.
00:23:42: Ich nehme die Hoffnung aus meinem Glauben.
00:23:45: Ich glaube, es gehört schon wie ein Teil von mir.
00:23:52: Ich glaube, das wissen die Leute auch.
00:23:55: dass es ein Grundlage ist, dass wir auch erkennen, dass es ein Grundlage ist, wie ich mit den Leuten gehe, wie ich hier bin und dass das hoffentlich auch in diesem Präsenz im Aufmerksamsein sein kann.
00:24:11: Dankeschön.
00:24:12: Echt die Aufmerksamkeit zu schenken, echt das Interesse zu haben, echt gegenüber den Kindern, ich bin hier, ich lasse dir zu, ich nehme dich wahr.
00:24:20: Du wirst gesehen und auch der Erwachsene gegenüber.
00:24:23: Ich bin da, ich nehme dich wahr.
00:24:24: Manchmal haben wir gesehen, es ist Spielen, es ist Spass.
00:24:27: Und gleich hast du immer wieder Sequenzen, die du mit Älteren als tiefes Gespräch hast.
00:24:32: Oder wo man nacheinander als tiefes Gespräch ist, was du kennengelerst.
00:24:34: Und wie dort die Hoffnung weitergehen können.
00:24:39: Und für Kinder hier am Nachmittag, sie werden wahrgenommen.
00:24:42: Sie werden zu Hause auch.
00:24:43: Aber wie einfach so ... Das ist meine unteilte Aufmerksamkeit und ich habe echtes Interesse.
00:24:50: Jetzt gibt es in einer Geschichte, wo ich besonders blieb und in Erinnerung bin, wenn du dich nachmittags denkst, also Begegnungen
00:24:59: mit Mami, mit
00:25:00: Papa, mit Kindern, die vielleicht so etwas besonders in Erinnerung sind.
00:25:06: Ja.
00:25:07: Letztes Jahr spielten wir auf der Wiese bei dir.
00:25:10: Wir waren so grosse Lebewesen.
00:25:12: Sie war Viertelverfeife.
00:25:14: Ich komme gerade, ich komme gerade.
00:25:17: Da haben wir so grosse, aber die geile Röhre, die wir haben, und die hat niemand mehr gebraucht.
00:25:23: Ich ruhe jetzt die mal zusammen, weil irgendwie nicht.
00:25:25: Und diese Zeit ruhen wir langsam zusammen.
00:25:27: Und die Wiese ist wirklich mega gross.
00:25:29: Da kommen so von einer Familie, die drei Jungs, und die zwei grossen, die errennen.
00:25:34: durch die ganze Wissen auf mich zu, die Tärm ausgestreckt, und die Tärm auf mich zu und auf die gehelle Kogelibahn.
00:25:41: Und Sie wissen, es ist egal ein Schwiertel für fünf.
00:25:43: Jetzt baumt die Kogelibahn auf und hat Freude und Spaß, wenn Sie wissen, das ist jetzt einfach so.
00:25:47: Ich bin jetzt da für Sie, wir machen die Kogelibahn.
00:25:50: Und Sie haben einfach so auf mich zurennen gesehen, mit der Selbstverständlichkeit.
00:25:53: Ich bin da akzeptiert, ich darf das jetzt wachen.
00:25:56: Und ich habe die Freude, das war ein cooles Gefühl.
00:25:58: Gut, dass ich dich mache.
00:25:59: Du wirst
00:26:00: erwartet.
00:26:00: Komm wieder
00:26:05: her.
00:26:05: Bevor ich mich gleich wieder auf den Heimweg mache, habe ich noch etwas entdeckt.
00:26:09: Ganz oben am Hagen des Spielplatzes haben sich ein paar ältere Kinder, Buben und Mädchen zwischen acht und zehn ein paar Seile geschnappelt und sind miteinander etwas am Spielen.
00:26:18: Hier werde ich noch geschwindet nachher schauen.
00:26:20: Hallo zusammen.
00:26:31: Hey, was sind denn ihr hier
00:26:33: zu machen?
00:26:33: Wir spielen hier alles.
00:26:33: Dann bleiben wir hier oben.
00:26:35: Vielleicht brauchen wir einen Stock.
00:26:37: Es macht sehr Spass.
00:26:39: Wir machen gerade das Zeug voran und seilen sich hier ab.
00:26:44: Und das soll so stabil
00:26:47: sein, dass man
00:26:48: fast aufkommt.
00:26:52: Das ist ein Schutz.
00:26:54: Aber
00:26:55: hier unten ist auch ein Schutz.
00:26:56: Ich finde es sehr cool, wie kreativ sich die Kinder an diesem Nachmittag austoben können.
00:27:01: Für mich wird es jetzt Zeit, um zu gehen.
00:27:02: Das Spielen bei dir ist zwar noch nicht fertig für heute, das geht noch bis um fünf Uhr, aber ich verabschiede mich.
00:27:08: Super, ich würde sagen, ich verabschiede mich.
00:27:12: Dann können
00:27:13: Sie kommen.
00:27:13: Zurücklache ich zufriedene Kinder, die heute einfach können Kind sein, frische Luft schnappen und Mami, die sich mit anderen Mami ausduschen können und einen friedlichen Amit geniessen können.
00:27:24: Und alle zusammen haben durch das Spielen bei dir einen positiven Berührungspunkt mit den Kilen gehabt.
00:27:29: Und vielleicht bleibt es bei den ein oder anderen ja nicht der Letzte.
00:27:36: Das war es, die Lautwürdigung des Spielplatzes.
00:27:38: Ich als Spiele bei dir besuche das Angebot der reformierten Kille-Rohrbasse Freierstein-Tiefen.
00:27:44: Der Podcast ist in Zusammenarbeit mit dem TDS ARAU entstanden.
00:27:48: Eine höhere Fachschule für Theologie, Diakonie und Soziales.
00:27:52: Der Link zu den Webseiten der HF TDS ARAU findet ihr in den Shownotes.
00:27:57: Ebenfalls in den Shownotes findet ihr einen Link zu unseren Spendenseiten.
00:28:01: RF-Medien, die er und andere Podcasts
00:28:03: produziert,
00:28:04: leben nämlich von Spenden.
00:28:05: Jeder Franken hilft uns, dass wir noch mehr solche Podcasts produzieren können.
00:28:10: Ich sage schon jetzt, vielen Dank für deine Unterstützung.
00:28:14: Mein Name ist Evelyn Gutknecht, bis zum nächsten Mal.
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