Streetchurch – der soziale Arm der Kirche in Zürich

Shownotes

Die Streetchurch ist der sozialdiakonische Arm der reformierten Kirche in der Stadt Zürich. Entstanden ist sie aus den Nöten von jungen Menschen im Kreis 4. Heute beinhaltet sie viele Bereiche wie zum Beispiel eine Sozialfirma mit verschiedenen Abteilungen, eine ganzheitliche Berufsvorbereitung mit Tagesstruktur, Lerncoaching, Co-Working, begleitetes Wohnen und vieles mehr. Ausserdem gibt es innerhalb der Streetchurch auch eine Community, wo sich Leute treffen, um miteinander Gemeinschaft zu haben.

Ihr Ziel und ihre Mission ist es, dass Menschen beruflich und persönlich neue Perspektiven gewinnen.

In diesem Podcast besuchen wir diese soziale Organisation in Zürich und finden heraus, was diesen Ort so besonders macht.

Ein Ort, wo Menschen Hoffnung finden, auch wenn ihre Situation noch so hoffnungslos zu sein scheint.

Kontakt:

Was denkst Du über die Streetchurch? Teile es uns mit:

Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über diese Kanäle!

Im Podcast zu hören:

• Philipp Nussbaumer | Geschäftsführer Streetchurch

• Norina Strobl | Leiterin Bereich «Hospitality» (Zentrum & Gastronomie)

• Rebekka Marconi | Mitarbeiterin Administration Sozialfirma

Autor: Karl Dittli

Links:

Transkript anzeigen

00:00:03: Blaubwürdig.

00:00:04: Kirchlich

00:00:05: engagiert, gesellschaftlich, relevant.

00:00:08: Podcast

00:00:09: von RF Medie Schweiz in Zusammenarbeit mit HFTDS Arau.

00:00:13: Der Höcheren Fachschul für Theologie, Diakonie und Soziales.

00:00:18: Nicht immer

00:00:19: läuft im Leben

00:00:20: alles so wie es

00:00:21: sollte.

00:00:22: Gerade in den jungen Jahren muss man schon früher Verantwortung übernehmen und sich überlegen,

00:00:26: was man eigentlich

00:00:27: mal möchte werden im Leben.

00:00:29: Aber für viele ist das eine Überforderung.

00:00:31: Die Street Church ist so ein Ort, wo die Jugendlichen unterstützen wollen, bei dieser schwierigen Aufgabe einen Platz im Leben zu finden.

00:00:38: Sie hat ihre

00:00:38: Büros im Kreis Vier

00:00:40: in der Stadt Zürich.

00:00:41: Uns

00:00:41: war von Anfang an wichtig, wir wollen Kilo für die jungen Leute machen.

00:00:44: Und das hat für uns geheissen.

00:00:45: Wir machen nicht einfach am Sonntag oder am Wochenende noch einen coolen, weiteren Gottesdienst, sondern wir haben gesagt, hey, wer am Sonntag, ich Gottes predigt, das sollte uns am Montag abbauen.

00:00:54: Und haben gesagt, vom Montag bis Freitag ist unsere Türe einfach offen.

00:00:56: Wenn du eine Anliegen hast, ein Problem, eine Herausforderung, dann kommst du hier an und dann schauen

00:01:05: wir, was wir machen können.

00:01:11: Die Leute, die mal hier waren,

00:01:24: haben einen Tiefpunkt in ihrem Leben.

00:01:29: Und wie der Retour kommen und vom jetzigen Erfolg quasi, dürfen erzählen.

00:01:34: Aber gleichzeitig auch immer wieder dürfen ihre Struggles im Leben mitteilen.

00:01:40: Die Street-Church

00:01:41: kann zwar nicht alle

00:01:42: Probleme

00:01:43: lösen von den Jugendlichen, die bei ihren Hilfen suchen, es gibt aber viele Menschen, die gemerkt haben, dieser Ort ist etwas Spezielles und hat sie verändert.

00:01:51: Die Street-Church

00:01:51: ist für mich der erste Ort.

00:01:55: wo ich wirklich auch gerne arbeiten kann, weil die Atmosphäre auch anders ist.

00:01:59: Es ist ein Miteinander, ein Füreinander.

00:02:02: Und auch etwas, was ich an der Hindernste habe.

00:02:04: Ich hatte im Gast auch mal gute Teams, die ich gerne begangen habe.

00:02:08: Ich habe mir gesagt, sie haben alle einen Strang, aber da spürt man es viel fester.

00:02:11: Und es ist auch sinnvoll.

00:02:13: Es ist wichtig für die Gesellschaft, für die Jugendlichen.

00:02:19: Und es geht nicht nur ums Geldblöck.

00:02:23: Zumit in der Stadt Zürich ist Street Church so ein sozialdiakonischer Arm der Kille ein Ort, wo Menschen prägt, befähigt und verändert.

00:02:31: Ich bin Karl-Littli und habe für diese Podcastfolge Street Church in Zürich besucht.

00:02:41: Ja, ich bin jetzt hier zumit in Zürich, Downtown, der Nähe vom Stärfacher und stehe hier vor den Toren der Street Church.

00:02:48: Hier ist das schönste Schild.

00:02:50: Hier steht wie bei fähigen jungen Menschen zu einem gelingenden Leben, in dem wir niederschwillig, ganzheitlich und vernetzt mit ihnen neue Perspektiven erarbeiten.

00:02:57: Ich muss sagen, wir gehen doch mal gerade innen

00:03:04: schauen.

00:03:24: Und jetzt laufe ich hier in den Trümmlichkeiten der Street-Church und begegne hier als erstes einen Kaffee-Bar.

00:03:31: Das ist glaube ich ein bisschen das Herzstück dieser Bar und neben mir steht Norina.

00:03:37: Salina, schön.

00:03:38: Ich denke, so wie du mich empfängst, empfängst du auch.

00:03:41: Jeden Morgen sind ganz viele junge Leute, ist das richtig?

00:03:45: Das ist richtig.

00:03:46: Ich empfange junge Leute und aber auch die Mitarbeiter, die sich hier an den Kaffeebären einfinden.

00:03:52: Seit wann schaffst du hier den Street-Church?

00:03:54: Seit dem Jahr zwei Tausend und siebzehn bin ich bei den Street-Church dabei.

00:03:58: Und wo wirkst du jetzt so ein bisschen mit deinem Bereich?

00:04:01: Wie nennt man das und was beinhaltet das alles?

00:04:03: Das ist der Bereich Hospitality, wo eigentlich die ganze Gastronomie beinhaltet und das ganze Welcome-In hier im Bereich von Co-Working,

00:04:13: genau.

00:04:13: Und was bedeutet das so ein wenig für die Leute, die hier reinkommen?

00:04:16: Also sie gerade abholen am Morgen, dass sie sich wohl fühlen?

00:04:19: Genau, es ist sicher, dass die Leute sich das gesehen fühlen, die Werkschätzt fühlen und dass sie eine Ansprechperson haben, wenn sie zu diesen Täuschwellen reinkommen

00:04:28: und

00:04:29: gerade wissen, wo sie herrn können, dass sie den Kaffee trinken dürfen.

00:04:33: wo sie auf dem Termin warten dürfen, z.B.

00:04:37: auch ihres Anliegen oder ihres Leiden mitteilen.

00:04:40: Was begeistert dich am meisten an dieser Arbeit und an der Switcher?

00:04:44: Dass die Herzen der Leute bewegt werden und dass sie wirklich auch die Erfahrung machen dürfen, dass sie weiterkommen im Leben.

00:04:53: Welche Stories gönnt das untertut?

00:04:55: Wenn du das vorhin gesagt hast, ich nehme an, dass es hoffentlich auch auslösen wird, gibt es hier Geschichten, wo du sagst, das berührt mich, hier ist meine Arbeit, da löst sie etwas aus.

00:05:05: Es gibt sehr viele Geschichten, die ich erleben darf und immer wieder punktuell begleiten auf dem Weg.

00:05:12: Es begeistert mich, wenn Leute, die mal hier waren, einen Tiefpunkt von ihrem Leben und wieder Retour kommen und vom jetzigen

00:05:21: Erfolg.

00:05:22: Sie dürfen aber gleichzeitig auch immer wieder ihre Struggles im Leben mitteilen.

00:05:29: Oder auch immer wieder eine ansprechende Person in der Street-Church finden, die sie in diesem Sinne begegnet oder auch zulässt.

00:05:39: Was möchtest du mit deiner Arbeit auslösen?

00:05:41: Auslösen finde ich ein grosses Wort.

00:05:43: Ich möchte auch, dass sich die Leute wohlfühlen, dass sich die Leute auch ermutigt fühlen, um weitere Schritte in ihrem Leben zu gehen und auch einen Ort zu finden, wo sie sich daheim fühlen und dann auch Sprechspersonen finden.

00:05:55: Genau, danke vielmals.

00:05:57: Schön haben wir hier den Einblick in die Café-Bar bekommen.

00:06:00: Ich beschreibe noch schnell etwas, was ich gesehen habe.

00:06:02: Es hat hier wirklich eine wunderschöne, grosse... Maschinen, wo man hier noch zwei Stationen Kaffee auslässt.

00:06:08: Schöne Beschriftung, was man alles haben könnte.

00:06:10: Also ich könnte jetzt hier einen Espresso Gapuccino bestellen, aber auch ein Schockioffi, wenn ich jetzt nicht so den Kaffee trinke, wenn ich einen Tee trinke, wenn ich etwas mehr auf den gesunden Wellen wäre, oder einfach ein Zirupwasser.

00:06:21: Also alles mega cool, was ihr hier im Angebot habt.

00:06:24: Danke für deine Zeit.

00:06:25: Und dass das alles möglich wird, gibt es natürlich verschiedene Bereiche.

00:06:28: Und für das gibt es aber auch Menschen, die das ganz oben verantworten.

00:06:33: Und einer von ihnen ist Philipp Nussbamer.

00:06:35: Und dann darf ich jetzt dann gleich treffen.

00:06:40: Dann bringst du mich gerade zum Philipp.

00:06:43: Laufen wir hier ein bisschen durch das Street-Church.

00:06:46: Das Holz ist schön eingerichtet.

00:06:49: Das hier unten ist ein Bereich für alle.

00:06:51: Das ist ein

00:06:52: Co-working, wo man in diesem Sinn auch Leute bereitet und an ihren Anliegen oder an ihren To-do's.

00:07:00: Sie dürfen Bewerbungen schreiben und Wohnungen suchen oder was gerade die Situation gerade

00:07:05: ist.

00:07:06: Aber ich könnte auch als Arbeitnehmer einer anderen Firma arbeiten kommen.

00:07:09: Wo haben wir es mit

00:07:11: euch abgemacht?

00:07:12: Genau, wir schauen, was die Bedürfnisse sind.

00:07:15: Wir schauen

00:07:15: aber auch,

00:07:16: dass unsere Leute wieder vorhanden sind, um Platz zu arbeiten.

00:07:20: Genau, und in diesem Moment treten wir aber in einem Bereich, in dem man sich einpatschen muss.

00:07:24: Das ist wirklich der Membersbereich, in dem nur noch die Mitarbeiter arbeiten.

00:07:29: Jetzt kommen wir hier ins Büro des Chefs, also danke vielmals, gell?

00:07:32: Von Philipp Nussbaum.

00:07:33: Salih,

00:07:34: Philipp.

00:07:35: Schön, dass wir hier sind.

00:07:36: Ich bin bei dir im Büro.

00:07:38: Die Street-Church gibt es schon lange.

00:07:41: Wenn du sagen musst, du bist auch schon lange dabei.

00:07:44: Wahrscheinlich nicht ganz bis zum Start, aber die Geschichte kennst du wohl bestens damit aus.

00:07:48: Wenn wir jetzt so zurückgehen, die anfangen.

00:07:50: Die Street-Church ist wahrscheinlich aus einer Note entstanden.

00:07:53: Aus welcher Note ist die gegründet worden?

00:07:56: Ich glaube, sie ist aus zwei Noten entstanden.

00:07:58: Eine, die uns bis heute antreibt, dass wir gesagt haben, es hat einfach in Zürich junge Menschen, Perspektiven suchen.

00:08:04: Das Video ist hier angefangen in den Jahr.

00:08:06: Damit sind wir immer am Kreis IV.

00:08:08: Der Kreis IV war damals noch der Kreis Keib.

00:08:10: Große Themen waren Jugendarbeitslosigkeit, Gewaltthematik, Drogenszene war auch immer wieder ein Thema.

00:08:15: Und Markus Geiger, der heute noch Pfarrer ist bei uns, er hat damals schon in den neunzigern Jahren im Kreis IV gearbeitet und hat dann gesagt, wenn ich Jugendkilen für die Reformierten machen soll, dann mit diesen Kids und Jugendlichen hier.

00:08:27: Und das war echt der Antrieb, für diese Kille zu machen.

00:08:29: Und die andere Not ist die von der Reformierten Kille, die ein bisschen Respekt davor bekommen hat, als gewisse junge Freikiller nehmen.

00:08:35: in Zürich immer moderner werden und etwas Angst bekommen hat, dass die Jugend vielleicht abwandert.

00:08:40: Und gefunden hat, wir müssen auch Jugendkiller machen.

00:08:42: Und so sind zwei Sachen zusammengekommen.

00:08:44: Eine starke Trägerschaft der Vermieter-Killer, die gesagt hat, wir wollen Killer machen für die Junge, die relevant ist.

00:08:49: Und gleichzeitig einen Pfarrer und einen Visionär mit einem grossen Herz für die Menschen, die gesagt hat, also machen wir.

00:08:55: Und so hat das angefangen.

00:08:56: Was macht ihr heute genau?

00:08:58: In der Schweiz ist ja nicht nur die Kaffeebarer, die wir jetzt unten gesehen haben, sondern noch vieles mehr.

00:09:02: Wenn man auf die Homepage geht, gibt es ja hier einige Bereiche, wenn du das so wirst, möglichst kurz und knackig zusammenfassen.

00:09:08: Was bin das alles?

00:09:09: Ich glaube, die Kaffeebarer und die gute Kaffee sind schon nicht ganz irrelevant.

00:09:12: Es ist immer ein bisschen anzuhören, warum wir so gute Kaffee haben.

00:09:15: Und ich bin wirklich überzeugt, dass in den Kielen zu viel schlechter Kaffee gibt.

00:09:18: Ich glaube, das würde schon viel Problem lösen, wenn wir bessere Kaffee servieren würden.

00:09:21: Da können wir alleine darüber reden.

00:09:23: Nein, Spass bei Seite.

00:09:24: Ich glaube, Wir wollen Kilo für die jungen Leute machen.

00:09:27: Das hat für uns geheissen, dass wir nicht am Sonntag oder am Wochenende noch einen coolen, weiteren Gottesdienst machen.

00:09:33: Wir haben gesagt, wer am Sonntag richtig Gottes predigt, sollte das am Montag erbauen.

00:09:38: Wir haben gesagt, vom Montag bis Freitag ist unsere Türe einfach offen.

00:09:40: Wenn du ein Problem, eine Herausforderung hast, dann kommst du hier an und dann schauen wir, was wir machen können.

00:09:46: Am Anfang waren das einfach Seelsorgenbeziehungen.

00:09:48: Sie sind zum Fahrer vorbei und haben gesagt, ich habe Probleme, ich brauche Geld, ich brauche Lehre, was auch immer.

00:09:53: Und alle unsere Angebote, die wir heute haben, sind auch aus dem entstanden.

00:09:55: Immer aus diesen Bedürfnissen.

00:09:57: Und heute ist das ganzes Palmeres von Arbeitsintegration, Wohnprojekt, breites Beratungsangebot, von Sozialberatung bis Psychotherapie.

00:10:05: In der Arbeitsintegration früher waren wir bekannt für unsere Fensterputzer.

00:10:08: In der Zwischenzeit haben wir Gastronomie, Kaffee rösten, Kaffeeausbildung.

00:10:13: Wir haben den Holzwerk statt, da hat sich einiges hier.

00:10:16: Aber alles ist eigentlich der letzte Zweifel.

00:10:18: immer, weil es junge Menschen hatten, die etwas gebraucht haben, und wir dachten, was können wir machen, dass da etwas entgegengehalten wäre, was motivierend ist und die Perspektive gibt.

00:10:29: Also wirklich immer stetig wachsen und ganz viele Bereiche, was begeistert dich jetzt als Geschäftsführer am meisten an der Street-Church?

00:10:36: Es sind verschiedene Sachen.

00:10:36: Ich habe ursprünglich mal STDs gemacht und bin Diakon geworden und habe gemerkt, am Schluss der Ausbildung, ich will Kieler bauen, ich will Riechgottes bauen, ich will irgendwie relevante Kieler bauen, näher bei den Menschen.

00:10:47: Ich war auch ein bisschen ernüchtert von klassischer diakonischer Arbeit und habe gedacht, es muss doch noch möglich sein, näher ab Menschen anzukommen, auch vielleicht an andere Milieus.

00:10:55: Und jetzt bin ich auch, was?

00:10:56: Fünfzehn Jahre hier.

00:10:58: erleben, dass das hier möglich ist.

00:11:00: Heute begeistert mich neben dem, was wir für die Leute und mit den Leuten machen.

00:11:04: Vor allem auch, dass ich ein hochmotiviertes Team anleiten und führen darf, in dem ich glaube, dass etwas zusammenkommt.

00:11:10: Wir haben Menschen, die nicht kommen, die Bedürfnisse haben.

00:11:13: Und wir haben auf der anderen Seite bei uns ein Team von hochmotivierten, talentierten Leuten, die ihr Fachwissen, ihre Interessen, einbringen und sagen, wie matchen wir das zusammen, dass dieses System etwas entsteht.

00:11:23: Und hier dürfen ein Beitrag leisten, mit meinem Führen oder Entwickeln, Personal entwickeln, ist heute mindestens so motivierend für mich, wie, wenn ich an der Kaffeibahn nach wie vor direkt Kontakt habe, darf ich mit Leuten ins Gespräch kommen.

00:11:36: Ich kann mir nicht besser vorstellen, als diese beiden Sachen unter einen Hut bringen.

00:11:40: Du sagst, dass Menschen mit nicht kommen da rein und sie gehen dann verändern wieder raus.

00:11:45: Gibt es da so viele mutigende Storys, die dich bewegen?

00:11:49: Schön wäre es, wenn sie einfach hier mitnähen und verändern gehen.

00:11:51: Wir müssen schon verbleiben und sagen, das sind lange Wege, das sind weite Wege.

00:11:55: Ja, natürlich die Geschichten, die wir dann gerne erzählen, sind diese Geschichten.

00:11:58: Aber wahrscheinlich gibt es mindestens hinter jeder Geschichte, die so ist, auch eine, wo jemand hier mitnäht und auch wieder mitnäht.

00:12:03: Es ist nicht so, dass das ein Selbstläufer ist.

00:12:06: Und ich glaube, das ist schon das Thema.

00:12:08: Wir versuchen auch langfristig mit den Leuten unterwegs zu sein.

00:12:11: Und das ist etwas, was ich jetzt nach fünfzehn Jahren hier sein merke.

00:12:13: Das ist mir mega wichtig geworden, dass wir keine Institutionen sind, die sagen, du kommst hier an, du hast einen Kosteträger, der dich sechs Monate bei uns finanziert.

00:12:20: Wenn du ihn halt nicht mehr finanziert, dann gehst du halt zum nächsten.

00:12:23: Sondern sagen, wir investieren in den Beziehungen.

00:12:26: Und mich begeistert immer wieder, dass die Leute an die Kaffeibahn kommen und sie kommen nicht und sagen, hey, ich komme mit Street-Church.

00:12:31: Oder ich war früher in der Street-Church.

00:12:33: Und sie kommen und sagen, ich war früher bei Claudia.

00:12:36: Ist Claudia noch da?

00:12:37: oder ich war früher bei SARA.

00:12:39: Ich glaube, das zeigt etwas von dieser Bezirksorientierung.

00:12:41: Und das wurde für uns kerngeschafft, dass wir gesagt haben, ja, wir arbeiten professionell, wir arbeiten für die ganze Lagebote, wir haben ein Prozess klären, wir haben Kosten tragen, oder es ist ein Riesentöpfe, das am Laufen ist, aber am Schluss soll es um die Menschen gehen.

00:12:53: Und ich glaube, das können wir mitprägen und selber auch dürfen.

00:12:57: Ich habe eine Rolle als Geschäftsführer.

00:12:58: Ich darf hoffentlich viel meiner Fähigkeiten einbringen und was mir Spaß im Alltag macht.

00:13:03: Aber du bist vorer Ruhe gelaufen.

00:13:04: Ich kann hier eine halbe Minute die Stäge abkehren und bin mit dem Trubel und näher dem Menschen.

00:13:09: Da gibt es sich eben die Storys von Menschen, die eben hinein kommen und wieder rausgehen, die verändert schon.

00:13:16: Natürlich, da gibt es ganz viel, die wir erzählen.

00:13:19: Wir können nachher mal nachschauen und vielleicht finden wir Rebecca.

00:13:21: Rebecca ist, glaube ich, im Jahr zweitwunsch.

00:13:23: Bei mir war es in einem Vorstellungsgespräch, in dem ich noch ein Arbeits- und Integrationsprogramm geleitet habe.

00:13:28: Ich habe mit ihr darüber gesprochen, ob sie bei uns einsteigen kann, um sie eine Berufsvorbereitung zu machen, damit sie eine Lehre machen kann.

00:13:33: Das war im Jahr zwei Jahrzehnte und jetzt haben wir zwei Jahrzehnte und zwei Jahrzehnte.

00:13:35: Heute arbeiten sie als Festagstellte und KV-Ausbilder bei uns.

00:13:39: Und sie kann sich vielleicht selbst etwas zu ihrem Weg sagen, aber das ist vierzehn Jahre lang, als wir unterwegs waren.

00:13:43: Und ja, das ist ein Jahr, in dem wir gar nicht Kontakt hatten.

00:13:45: Aber das ist vierzehn Jahre Beziehung von einem Vorstellungsgespräch, von dem du willst, dass sie bei uns einsteigen.

00:13:49: Zu, dass sie jetzt bei uns arbeiten.

00:13:51: Und wenn ich weiss, was dahinter alles gelaufen ist, was alles auf und ab war, dass dazwischen auch noch Leerabbrüche wieder waren, dann merke ich schon, dass das daranbleiben können mit den Leuten.

00:14:00: Und dann merke ich doch, kommen neue Perspektiven drin.

00:14:03: Und was mir dort schon gefällt, ist natürlich schon, dass man, glaube ich, auch uns wichtig ist, wir haben nicht so eine einfache Theologie von, kommst du hier an, du regelst dein Leben, du regelst dein Glaube, und dann ist nachher alles super, sondern dass wir, glaube ich, alle uns bewusst sind, wir stolpern alle.

00:14:18: In diesem Leben vorwärts.

00:14:20: Und ja, bei gewissen Stolper und Größer, bei anderen kleiner, aber wir sind unterwegs und auf die Uhr angeleitet miteinander unterwegs.

00:14:27: Und dann gibt es natürlich ganz viele Stories von Leuten, die Lehrstellen gefunden haben.

00:14:29: Ich denke an die Klienten, die ich am Anfang begleitet habe, nach jemanden anderen, der von den Bewerbungen geschrieben hat, bis es mit der Lehrstelle geklappt hat.

00:14:36: Wo viel Ausdauer dahinter ist, von allen Seiten auch von den Begleipersonen.

00:14:41: Aber dann merkte ich, die Person hat es geschafft, die Lehre zu starten, die Lehre durchzogen.

00:14:45: Sie hat dort einen Lehrmeister gefunden, der ihn auch durchdreht hat, weil es vielleicht auch nicht die einfachste Situation war.

00:14:49: Ich habe mich begeistert, wenn ich merke, wenn Leute wollen, für das Ganze gehen und da Puzzleteile zusammenkommen, dann ist das eine riesige Geschichte.

00:14:57: Sehr cool, ja.

00:14:58: Und ich würde sagen, wenn du schon dein Stil vorliegst mit der Rebecca, dann gehen wir doch noch zu ihr und lassen mal wirklich, wie diese Institution hier Ihres Leben verändert hat.

00:15:07: Ja,

00:15:11: also.

00:15:12: Ja, dann gehen wir jetzt von deinem Büro weiter zu Rebecca.

00:15:15: Ist hier glaube ich nur ein paar Schritte weiter, oder?

00:15:17: Ja, ein paar

00:15:17: Schritte weiter, wir haben ja hier mitten in unserer Büroetage eigentlich unser Backoffice.

00:15:23: Hier arbeiten alle unsere Lernenden vom KV, wo wir haben.

00:15:26: Hier arbeiten unsere Mitarbeitenden von der Administration.

00:15:28: Die Arbeits- und Integration muss ja auch organisiert sein.

00:15:31: Von daher haben wir hier wirklich so ein bisschen ein Admin-Hub, wenn man so will.

00:15:35: Das sieht man auch, man sieht hier mehrere Desks mit Doppelbildschirmen.

00:15:39: Quasi

00:15:39: die Schaltzentrale des Street-Churchs, wenn man so ... Wo

00:15:41: geschaltet und gewaltet wird, dann gehen wir hier rein.

00:15:44: Ja, der

00:15:44: Rebecca kann ich dir vorstellen, ich habe sie vorhin schon kurz erwähnt.

00:15:46: Der Rebecca hat bei uns, ich glaube, im Jahr Jahr zwei Jahrzehnte, oder so, haben wir uns kennengelernt in einem Vorstellungsgespräch, wo sie sich interessiert hat, um bei uns in ein Programm zu kommen.

00:15:57: Heute arbeitet sie bei uns im KV, festgestellt, leitet mit der Administration unserer Sozialfirma.

00:16:02: Aber ja, fragst du sie vielleicht im Geschichten selber?

00:16:04: Genau, ja, sehr cool.

00:16:06: Danke, Rebecca.

00:16:07: Das ist schnell dafür ein paar Fragen stellen.

00:16:09: Also, über den Jahr zwei Jahrzehnte.

00:16:10: Seitdem bist du mit der Street-Church verbunden.

00:16:12: Wie warst du auf die Institution aufmerksam?

00:16:15: Eigentlich

00:16:16: war es ein Zufall.

00:16:17: Ich hatte gerade einen Leerabbruch hinter mir.

00:16:19: Ich wusste nicht, was ich machen konnte.

00:16:23: Der Leerabbruch war noch in der Probezeit.

00:16:25: Das müsste im September oder so sein.

00:16:28: Dann hatte ich fast ein halbes Jahr nichts.

00:16:31: Das Mami fand, dass ich langsam erzählen muss.

00:16:34: Es geht nicht, dass du zu Hause bleibst.

00:16:36: Ich hatte wie viele Jugendliche gar keinen Plan.

00:16:39: Was mache ich jetzt?

00:16:40: Was will ich denn machen?

00:16:41: Was will ich lernen?

00:16:42: Ich bin dann einfach mal rausgegangen und fand, ich muss mich in den Kopf lüften.

00:16:48: Ich wohnte im Trimli in der Nähe.

00:16:51: Das Twitch hat damals an der Biemannsdorfestrasse gewesen und war immer mit dem Tram durchgefahren.

00:16:56: Dort hatte es ein Bild von einem jungen Mann mit einem Putzhändchen.

00:17:03: Damals heiss es noch selber Jungs für selber ein Fenster.

00:17:07: Irgendetwas in mir hat immer gesagt, du fragst doch einfach mal.

00:17:10: Dann bin ich dann mal rein und habe ganz schüchig gefragt, ob die Mädels dann auch mit helpen dürfen.

00:17:15: Ich habe dann auf der Homepage ein bisschen reingeschaut und dachte, es könnte vorübergehen, mal etwas sein.

00:17:23: So hat es eigentlich gestartet.

00:17:25: Da bin ich einfach mal rein gelaufen und habe sehr ... Ich bin sehr willkommen geheissen worden von allen und dann geht es relativ schnell.

00:17:33: Mich tut das Programm mit dem Pilotprojekt damals noch gerade mit einbunden.

00:17:39: Und wie konnten Sie dir dann konkret helfen?

00:17:42: Das Pilotprojekt ging einen Monat.

00:17:44: Dort hatten wir einen Auftrag, wie wir es jetzt auch haben.

00:17:48: Gleichzeitig haben wir aber auch in der Gruppe vieles untergenommen.

00:17:51: Und so Schulungen, Live-School hat das damals gehabt.

00:17:55: Dort haben wir eine Steuererklärung angeschaut, ein Budget angeschaut und Sachen, die halt im Alltag gebraucht werden.

00:18:01: Und viele Jugendliche wie nicht, wenn sie nicht vor die Heimung kommen.

00:18:05: Mitbekommen kann man nicht lernen.

00:18:08: Bei mir war das auch der Fall.

00:18:10: Beim Bewerben haben sie geholfen.

00:18:11: Das war sehr hilfreich, weil man oft nicht wusste, wie ich was schreibe, was wichtig ist, wie ich hervorstehe.

00:18:20: Das war die grosse Hilfe der Philipp Nussbaummer.

00:18:24: Damals war noch sozialdiakonisch mein Coach.

00:18:26: Er hat mich dort durchgecoached, bis ich eine Anstellung gefunden habe, beziehungsweise eine Ausbildung gestellt.

00:18:33: Dann hast du die Ausbildung angefangen, wie hast du den Weg weitergegangen?

00:18:36: Von dort bis du hierhin kamst als Mitarbeiter?

00:18:40: Ja, das war leider etwas kompliziert.

00:18:43: Ich hatte mich auch damals für das Tourismus interessiert.

00:18:47: Das war halt eine Privatschule.

00:18:49: Wir sind aber davon ausgegangen von den Einnahmen meiner Eltern, dass ich Stipendie bekommen habe.

00:18:54: Wir haben alle die Anträge gemacht, schön und gut.

00:18:57: Ich war in diesem Basiskafé ein Jahr.

00:19:00: Ich musste feststellen, dass Stipendien nicht genehmigt wurden.

00:19:04: Mein Vater hatte noch mal eine Keuratik zwischenzeit und dann hat es gelangt.

00:19:10: Er hat zu viel verdient in diesem Sinn und wollte es nicht finanzieren.

00:19:15: Dann habe ich das abbrechen und habe nachher noch das Praktikum gemacht.

00:19:18: Ich hatte auch ein Kaffee-Praktikum und durfte aber dann nicht mehr zur Schule gehen.

00:19:23: Und ja, genau.

00:19:25: Und dann habe ich mich weiter beworben wieder für die Lehrstelle.

00:19:28: Und dann war es wieder so ein Rückschlag für mich.

00:19:31: Die Noten waren gut und ich habe es eigentlich auch gerne gemacht.

00:19:35: Aber ich habe noch einmal Hürden wieder gehabt, die ich nicht überwinden konnte.

00:19:41: Aber du warst weiterhin im Kontakt mit der Street-Church, die ich unterstützt habe?

00:19:45: Ja, also mehrmals weniger.

00:19:47: Ich war sicher immer wieder in der Beratung, aber viel, wenn es irgendwelche Anträge gegangen ist, oder einfach viel bürokratisches, das ich selber nicht machen konnte, bin ich immer wieder aus der Schweiz zugekommen.

00:19:59: Ich habe es seit langem auch bei Michel eine Psychologieberatung

00:20:04: gemacht.

00:20:05: Ich war immer ein bisschen im Kontakt, aber nicht mehr so regelmässig.

00:20:11: Wie

00:20:11: kam es dazu, dass du hier reinkommen bist als Mitarbeiterin?

00:20:15: Ja, es ist sehr viel passiert dazwischen.

00:20:18: Ich habe keinen Anschluss gefunden im KV, habe dann im Gasgewehrbau geschaffen.

00:20:23: Zuerst als Stundenlöhne.

00:20:25: Später habe ich dann eine Ausbildung gemacht.

00:20:28: Wiederwillig, aber ich habe sie gemacht.

00:20:30: Ich habe sie dann leider sehr knapp mit einem Drei-Nünnen nicht bestanden.

00:20:33: Es war noch einmal so ein Rückschlag.

00:20:35: Dann habe ich gefunden, ich kann ja kommen, ich arbeite einfach.

00:20:38: In den letzten Jahren bin ich dann schwanger geworden und habe dann wirklich gemerkt, dass Gastronomie und Kinder alleine ziehend sind.

00:20:45: Das bringt mich nicht unter den Hut.

00:20:47: Und dann kamen wieder die Gedanken, dass ich so gerne Kfas gemacht habe.

00:20:52: Ich war dann einfach hier zum Bewerben geschrieben.

00:20:54: Ich weiss noch, ob mein Sohn sogar noch dabei war.

00:20:56: Es gibt sogar noch ein Foto, das wir an diesem Tag gemacht haben.

00:20:59: Und dann habe ich einfach mal etwas umgeguckt.

00:21:02: Ja, ist das etwas, was ich jetzt versuche?

00:21:05: Mittlerweile bin ich da, da ist es geil.

00:21:08: Ich dachte, ich weiss nicht, ob es noch eine Chance gibt.

00:21:12: Dann habe ich gesehen, dass das Wichards Lehrstelle anbietet im KV.

00:21:16: Ich bin auf der Homepage.

00:21:18: Ich bin auf der Link und dann war der Link schon abgelaufen.

00:21:23: Ich dachte, es wäre so cool, dort leert zu machen.

00:21:27: Und dann ist Therys untergestanden bei der Kaffeebar.

00:21:30: Sie ist zuständig für die Berufsbildung und hat gefunden, sie hätte keinen passenden Kandidat gefunden.

00:21:36: Es ist noch mal auf für ein paar Tage, aber ich muss wirklich zügig dort mich bewerben.

00:21:40: Und dann habe ich diesen Tag die beste Bewerbung meines Lebens geschrieben.

00:21:44: Ich habe richtig Mühe gegeben, habe es drei Leute gegeben.

00:21:47: und kontrollieren.

00:21:48: Alle fragen, wie ich das finde, ob ich es gut finde oder nicht.

00:21:52: Einem Haus gefunden hat, drückt man die Daumen oder legt ein gutes Wort ein und dann findet man, ich könnte es nicht beeinflussen.

00:21:58: Das ist ein normaler Bewerbungsprozess.

00:22:01: Dann bin ich zum Assessment eingeladen worden.

00:22:05: Ich war fast nur ein Schulabgänger.

00:22:08: Dann war es etwas umvoll.

00:22:11: Ich glaube nicht, dass das etwas wird.

00:22:13: und habe dann kurz vor Weihnachten Zusage bekommen und habe mega Freude gehabt.

00:22:18: Mega cool, und jetzt hast du dich leer gemacht.

00:22:21: Jetzt bist du im Backoffice-Tätig.

00:22:23: Was bedeutet der Ort so etwas für dich?

00:22:25: Die Schweiz ist für mich der erste Ort, in dem ich wirklich auch gerne arbeiten kann, weil es einfach nicht die Atmosphäre auch anders ist.

00:22:34: Es ist ein Miteinander, ein Führernand und auch etwas, was ich an der Hindernste habe.

00:22:38: Ich hatte auch mal gute Teams, die ich gerne begangen habe.

00:22:42: Ich habe mir gesagt, sie haben alle einen Strang, aber da spürt man es viel fester.

00:22:46: Und es ist auch sinnvoll.

00:22:47: Es ist wichtig für die Gesellschaft, wie die Jugendlichen.

00:22:54: Es geht nicht nur um das Geldblöckseid.

00:22:57: Es geht nicht nur um die Einnahmen.

00:22:59: Logisch ist es auch ein Teil davon.

00:23:01: Aber es ist viel grösserer Beitrag an Gesellschaften, als wenn ich jetzt irgendwo beim Gasgewehr, bei einer Versicherung, arbeite.

00:23:09: Weil ein Angebot am besten angefallen

00:23:11: wird.

00:23:11: Ich finde eigentlich alle Labs cool.

00:23:13: Was ich cool finde, ist, dass man es grundsätzlich... Ich bin jetzt ein wenig erweitert, weil ich mich noch gut erinnere, dass eine Fensterbutze nicht ganz so läss ist.

00:23:21: Logisch, es ist ein guter Einstieg.

00:23:23: Mein Arbeitsalltag, dass wirklich auch die Sachen trainieren, pünktlich da sein und Sachen machen, die nicht immer so läss sind.

00:23:30: Das gehört dazu.

00:23:31: Aber gleichzeitig glaube ich, die Küche oder die Werkstatt sind viel cooler für die Jugendlichen.

00:23:37: Viele haben gerne die Werkstatt oder die Küche, wie sie am Schluss ein Endprodukt in der Hand haben und irgendwie etwas vorzeigen können.

00:23:44: Ich habe das Frame gemacht und man kann wieso stolz sein auf das, was man den ganzen Tag gemacht hat.

00:23:54: So, also raus aus dem Backoffice und jetzt haben wir ja von deinen Laps gehört, Philipp.

00:23:59: Gehen wir doch mal noch eines in die Führerschmier zu schauen.

00:24:03: Ich empführe dich noch einmal in den Stock weiter.

00:24:04: Wir haben vor ein paar Monaten zusätzliche Räume im Haus gemietet.

00:24:09: Das ist dringend nötig geworden, weil ich glaube, der Beck hat es vorhin erzählt.

00:24:12: Wir haben geschaut, dass wir nicht nur Fenster putzen, sondern anders machen.

00:24:16: Und es braucht Platz.

00:24:17: Wir waren sehr froh, dass wir das hier bei uns machen können.

00:24:20: Und es ist jetzt aber richtig so ... Prototyping Studio, sage ich jetzt mal, wir gehen noch mal in den Stock kommen.

00:24:26: Und wie ihr seht, das ist nicht einmal richtig umgebaut.

00:24:30: Das ist möglich, da ist schon noch keine Farbe.

00:24:31: Genau, weil

00:24:32: merkt ihr gerade ein bisschen, dass das noch etwas provisorisch ist.

00:24:35: Ja.

00:24:37: Das hat etwas zu tun, das wir langfristig ein sehr großes Projekt vorverbruscht haben.

00:24:41: Wir wollen uns ready machen für das.

00:24:44: Dann gehen wir doch hier rein.

00:24:46: Wir sehen, dass es hier ein wenig lager Ambience setzt nach der schönen, geregelten Büroambience.

00:24:53: Genau,

00:24:53: wir nennen das unser Studio.

00:24:56: Das ist alles rauf im Rohbau.

00:24:58: Gleichzeitig ist das ein Zielbild, dass wir einerseits das ganze Laser- und Logistik-Leb machen können.

00:25:04: Wir produzieren Kinderbilder-Räume.

00:25:06: Wo wir verschicken, da gibt es eine Versandlogistik.

00:25:09: Die wird zwei bis drei Mal in der Woche gemacht.

00:25:11: Jetzt vor der Weihnacht wird sie dann bis zu fünf Mal in der Woche gemacht, weil alle Weihnachtsgeschenkele bestellen.

00:25:15: Da braucht man einfach Platz, damit die Leute hier verpacken können, aufdrehen können, verschicken etc.

00:25:18: Ich kann dir schnell den Nebenraum noch zeigen.

00:25:20: Ja, gehen wir doch rein.

00:25:22: Wo unser Lasernapp drin

00:25:23: ist.

00:25:23: Das möchtest

00:25:25: du auch noch ein bisschen, oder?

00:25:26: Ja.

00:25:27: Hier wird graviert.

00:25:29: Alles Mögliche von Holz über Leder.

00:25:31: Das Werk steht die Feeling hier drin, oder?

00:25:35: Wirkliche Werkstatt mit Farben, Rohräumen, möglichen Werkzeug, Pinsel, Schär, Kleber, Leim.

00:25:41: Das wird wirklich abpackt, oder?

00:25:44: Das wird wirklich abpackt und ich glaube, das ist etwas, das uns die Teilnehmer sehr schätzen.

00:25:49: Hier sehen sie, was aus der Arbeit passiert.

00:25:51: Das sehen sie auch beim Fenster, das super wird, selbstverständlich.

00:25:54: Aber ich glaube, es ist eine coole Möglichkeit für sie, einfach verschiedene Zentecken.

00:25:57: Wir haben schon gemacht, in den letzten Jahren, dass das für uns sehr wichtig war.

00:26:00: Es geht nicht darum, die Leute nur zu beschäftigen.

00:26:02: Hauptsache, sie ändern mal ein Arbeit.

00:26:03: und lernt nicht mal wieder arbeiten, oder?

00:26:05: Genau, auch

00:26:07: was sie machen.

00:26:07: Und für viele ist schon das Thema, oder sie wollen noch in den Berufslehr gehen.

00:26:10: Und dann ist es schon auch cool, wenn du etwas rausfinden kannst, zu arbeiten mit Holz.

00:26:14: Ist das etwas, was mir gefällt?

00:26:15: Oder sehe ich mich mehr Logistikthemen?

00:26:17: Was sind Themen, die mich interessieren?

00:26:18: Ist es draussen sie auf dem Fensterputzauftrag?

00:26:21: Ist es den Betriebsunterhalt?

00:26:22: Also ich merke dort auch so ein wenig.

00:26:24: Wir haben eine grosse Berufswahl-Werkstatt, die uns erarbeitet.

00:26:28: Das ist wichtig, dass die Leute wie ein Niederschwellig einsteigen können.

00:26:31: Wenn die Küche mal einen Einblick bekommen, merken sie, Verarbeiter von Lebensmitteln, das gefällt mir.

00:26:36: Es gab schon ganz schöne Stories, von Leuten, die plötzlich gemerkt haben, dass ich in der Küche eine gute Sensorik habe.

00:26:42: Ich werde vom Koch gelobt, dass ich etwas abschmecken kann.

00:26:45: Das würde es nicht entdecken, wenn man Hauptsache sagt, du bist auf Ernst zu putzen.

00:26:48: Das ist uns wichtig geworden.

00:26:49: Deshalb versuchen wir kreativ immer wieder Arbeit zu machen.

00:26:53: Und es hat auch etwas mit dem, was ich vorhin gesagt habe.

00:26:56: Die Sachen sind alle entstanden, weil es irgendwelche Mitarbeitenden gegeben hat, die gesagt haben, ich habe eine Herzblöde für das.

00:27:00: Ich habe ursprünglich mal die Zimmermann gelernt, jetzt bin ich Diakon oder jetzt bin ich Sozialarbeiter.

00:27:04: Aber ich finde es auch immer noch cool, mit den Leuten mit Holz einmal zu arbeiten.

00:27:08: Oder weil jemand gesagt hat, ich bin begeistert leidenschaftlicher Koch.

00:27:11: Ich habe Koch gelernt, ich war später am TDS, habe Diakon gemacht und jetzt, ich werde das irgendwie verbinden.

00:27:16: Und das ist natürlich Perle für uns.

00:27:18: dass wir die Bedürfnisse der Leute aufnehmen können, aber auch unsere Leute, die aus ihrem Herzblut arbeiten können.

00:27:24: Wenn das gelingt, dann geht mir das Herz auf.

00:27:27: Wenn wir gerade die Nose zumit für das Diakonischen, oder wir wollen ja in diesem Podcast auch ein bisschen sozialdiakonischer Wirken der Kille abbilden, wie wichtig findest du den diakonischen Teil in dem ganzen Auftrag der Kille?

00:27:38: Ich finde den Fundamental wichtig.

00:27:40: Ich halte nicht so viele von uns ein oder anderen auszuspielen.

00:27:44: Es gibt ja verschiedene Modelle, die das untereinander vergleichen.

00:27:47: In Zürich war es ein langes Thema mit den Handlungsfeldern, die Kille sich darin orientiert etc.

00:27:52: Und ich glaube, wir müssen wirklich das Thema, mir gefällt das Thema oder Kille, die soll Gemeinschaft sein, Kille, wo Verkündung ein Thema spielt, wo Seelsorgen ein Thema spielt, wo das Zeugnis-Rollen spielt, aber eben auch miteinander unterwegs sein und es für die nächste hier sein.

00:28:05: Ich glaube, dort, wo das zusammenkommt, Dort wird Kilen das, was sie sein kann und soll sein.

00:28:10: Ich glaube, nur Kilen, die Sozialarbeiter sich engagieren, überzeugt mich auch nicht.

00:28:14: Das steht auch.

00:28:15: Nur Kilen, die sagen, wie ein besseres Leben aussieht und was man alles sollte.

00:28:19: Das überzeugt mich auch nicht, wenn ich sehe, wie viel Stolpern in unserem Leben.

00:28:22: Und dort, wo das zusammenkommt, das gefällt mir.

00:28:25: Ich glaube auch, dass das der Auftrag ist, dass wir Kilen in Zukunft, dass wir uns auch in den Kilen gemeinden, auf dem Land, wo auch immer unsere überlegen, in unserem jeweiligen Kontext, wie bringen wir das zusammen?

00:28:35: Wir haben immer wieder Kilen gemeint, Diakonie-Teams kommen zu uns in den Three-Church, werden inspiriert.

00:28:40: Ich versuche immer mitzugehen und sagen, ich möchte uns kopieren.

00:28:43: Es braucht in Affel drang etwas anderes, wahrscheinlich.

00:28:47: Aber überlegt, was es bei euch ist.

00:28:49: Und vielleicht ist die Hausaufgabe-Hilfe für Schüler oder Schülerinnen, vielleicht ist es der Mittagstisch.

00:28:53: Maxi, das ist genau so richtig, oder?

00:28:55: Also nicht überall nur die harte Jungs, wie es hier bei uns im Kreis

00:28:58: führt.

00:29:02: Jetzt sind wir wieder auf den Motormann angefangen in der Kaffeebar, Philipp.

00:29:05: Also danke vielmals, dass wir hier vorbeikommen und Einblick bekommen.

00:29:09: Schon recht.

00:29:10: Immer gerne, wir heissen alle willkommen, ob Medien oder Teilnehmende, wer auch immer.

00:29:14: Das

00:29:15: spürt mir auch die Gastfreundschaft hier, ob es jetzt auf dem Kaffee ist oder auf dem Schwarz mit Tieren oder mit den Orinen oder mit allen, die wir hier antroffen haben.

00:29:23: Und weiterhin alles Gute und bis gleich.

00:29:25: Danke

00:29:25: vielmals.

00:29:26: Wir machen uns auf den Weg hier, wo es den Street-Church ausschaut, dankbar mit vielen Einblick.

00:29:30: Wir gehen jetzt hier durch die Türen und ich bin hier wieder voll in Zürich in diesem Programm.

00:29:36: Ich mache mich auf den Weg und auf die Faffigkeit zurück mit vielen Eindrücken.

00:29:47: Während ich auf dem Rückweg bin, suche ich in der Street-Church in Zürich in mir nach.

00:29:52: Ich bin mir geistert von Geschichten wie von der Rebekah, die schwierige Jahre hinter sich hat, mit der Berufswahl und das erste Mal bei der Street-Church ein Heimat gefunden hat und gerne arbeiten konnte.

00:30:04: Aber auch die Gaspräundschaft der Norina, der Kaffeebar und ihres Herz für die Menschen beeindruckt mich.

00:30:10: Und nicht das letzte auch die Vision und die Weitsicht vom Geschäftsführer Philipp Nussbamer, der den Betrieb führt und wo man den Eindruck hat, ihm gehen die Ideen nie aus.

00:30:19: Die Worte von ihm halten noch in mir nach, dass so einen Platz überall entstehen kann.

00:30:23: Auch wenn es an diesen Ort vielleicht eine Aufgabe hilft, ein Mittagstisch oder irgendetwas anderes ist.

00:30:28: Das Twitch-Church ist so ein Ort, wo inspiriert und wo die Kille hier ist.

00:30:32: für Menschen, die das Leben nicht immer... die wir von der besten Seite her kennengelernt haben.

00:30:44: Wir von RFME die Schweiz produziert ganz viele Inhalte zu den Themen Glauben, Kille und Gesellschaft.

00:30:49: Los doch mal rein.

00:30:50: Wenn du oder dein Umfeld unsere Arbeit interessant oder sogar hilfreich findet, dann kannst du uns gerne finanziell unterstützen.

00:30:57: Unsere Arbeit bei RFME die Schweiz lebt von Spenden.

00:31:00: Jeder Franken hilft uns, dass wir diesen und die anderen Podcasts auch in Zukunft produzieren können.

00:31:06: Spenden kannst du am besten über den Link in der Show notes.

00:31:09: Danke fürs Zulassen und bis zum nächsten

00:31:26: Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.