Eine Schweiz ohne Sozialdiakonie – was würde uns fehlen?

Shownotes

Die Kirche auf dem Spielplatz, in der Hip-Hop-Szene oder der kirchliche Jugendtreff: Das ist Sozialdiakonie. Die Kirche am Stammtisch oder im Seniorentreff – auch das ist Sozialdiakonie. «Es ist wie bei einem Chamäleon. Der Beruf passt sich dem Sozialraum rundherum an», sagt Benjamin Limbeck von der HF TDS Aarau.

Doch was macht Sozialdiakonie aus? Ist es mehr als einfach die Kirche, die sich sozial engagiert? Und was wäre eine Gesellschaft ohne diese diakonische Arbeit? Astrid Schatzmann, ebenfalls von der HF TDS Aarau, betont: «Ziemlich breitgefächert würden Angebote für alle Generationen fehlen. Angebote, die auch die Nöte der Menschen lindern.» Denn das ist auch ein Aspekt der Sozialdiakonie. Aber nicht nur.

Host Joni Merz diskutiert das Berufsbild «Sozialdiakonie» mit seinen zwei Gästen Astrid Schatzmann und Benjamin Limbeck. Ein Gespräch über Chancen und Grenzen der kirchlich-diakonischen Arbeit. Und ein Gespräch über den Wert, wenn Menschen mit ihrem Job einen Unterschied machen wollen – auf ihre Art, ganz unterschiedlich.

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Zu hören in dieser Folge:

  • Astrid Schatzmann | Sozialdiakonin, Leitung Fachbereiche Gemeindearbeit und Berufsbegleitende Ausbildung an der HF TDS Aarau
  • Benjamin Limbeck | Leitung Fachbereich Theologie an der HF TDS Aarau

Autor und Host: Joni Merz

Links:

  • Dieser Podcast ist in Zusammenarbeit mit der HF TDS Aarau entstanden, der Höheren Fachschule für Theologie, Diakonie, Soziales: https://tdsaarau.ch/
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Transkript anzeigen

00:00:03: Blaubürdig.

00:00:05: Kirchlich engagiert,

00:00:06: gesellschaftlich relevant.

00:00:08: Podcast von RF-Media Schweiz in Zusammenarbeit mit der HFTDS AARAU Der Höcheren Fachschule für Theologie, Diakonie

00:00:16: und

00:00:17: Soziales.

00:00:19: Sozialdiakonie Auf dem Spielplatz Jugendtreff in der Kille mit einem Kleiderladen.

00:00:26: Das sind alles Beispiele, die wir in den letzten acht Folgen dieser Podcast-Glauben haben können abbilden und besuchen.

00:00:32: Ganz praktisch greifbar wird Kille und der Job als Sozialdiakon oder Sozialdiaconin in die Gesellschaft ausgewirkt.

00:00:41: Aber was steckt eigentlich hinter diesem Berufsbild Sozialdiaconie?

00:00:45: Ist es einfach Kille, wo soziale Angebote bietet oder steckt mehr dahinter?

00:00:50: Benjamin Limbeck leitet den Fachbereich Theologie an der HF TDS ARAU, den Höcheren Fachschul für Theologie Diakonie und Soziales.

00:00:59: Und er sagt

00:01:00: ... Solange die Grundlage stimmt mit dieser kirchlich-theologischen Qualifikation in dem kirchlichen Kontext, das sind sozusagen die Rahmenbedingungen dafür, dass man sagen kann ja es ist Sozialdiakonie aber wie das dann genau klingt, das ist dann vom jeweiligen Praxisfeld abhängig.

00:01:19: Und wie das klingt, oder dass es ganz unterschiedlich klingt.

00:01:23: Das zeige ich zum Beispiel in den letzten Folgen dieses Podcasts.

00:01:27: Dastrid Schatzmann ist selbst Sozialdiakonin und leidet zwei Fachbereiche an der HFT DSR auch.

00:01:33: Und für sie ist klar, unserer Gesellschaft, der Schweiz würde etwas fehlen, wenn es keine Sozialdiakanien mehr

00:01:40: geben würde.

00:01:40: Da würden ganz viele Jugendarbeit fehlen.

00:01:43: Es würden ganz viel Jungscharf fehlen!

00:01:44: Es würde ganz viel Seniorenarbeit fehle.

00:01:46: So die ganzen ... Alltägliche Sachen, die in der Sozialik auch noch geleistet werden.

00:01:52: Recht breit würden Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Leute oder ältere Menschen eine Notländerung fehlen

00:02:00: würde.".

00:02:01: Die beiden, Astrid Schatzmann und Benjamin Limbeck sind Gast dieser Folge im Gespräch über das Berufsbild, Grenzen, Chancen und den Wert, die diese Arbeit für Gesellschaft hat.

00:02:14: Ich bin Joni Merz – schön bist du mit dabei!

00:02:23: Astrid Schatzmann, Benio Minlimbeck.

00:02:26: Herzlich willkommen bei mir im Podcast.

00:02:28: Ich freue mich, dass er hier ist!

00:02:29: Vielen Dank für die Einladung!

00:02:30: Merci!

00:02:31: Wir machen eine neunte Folge, in der wir den Begriff Sozialdiakonie ein bisschen umreissen.

00:02:37: Sozial Diakonie an sich ist vielleicht ein etwas sperriger Begriff, wenn man ihn nicht kennt.

00:02:43: Vielleicht hilft es?

00:02:45: ein Bild vor Augen zu haben.

00:02:47: Wenn ich euch den Ball herwürfe, wie würden ihr Sozialdiakonie jemandem übersetzen?

00:02:56: Ich würde mit einem Tierbild antworten.

00:03:01: Das dürfen dann alle das hören und überprüfen, ob es ihnen hilft.

00:03:06: Aber ich finde Sozialdiaconie hat etwas von dem Chameleon.

00:03:10: Und zwar ... finde ich so spannend, dass in diesem Berufsfeld so viele verschiedene Bereiche vorhanden sind.

00:03:18: Und ein Kamelion zeichnet sich ja dadurch aus, dass es irgendwo hingeht und sich dann der Umgebung anpassen kann.

00:03:24: farblich.

00:03:25: Das ist für mich so ein Symbol dafür was eine Sozialdiakonie gefordert wird.

00:03:29: Es gibt ganz verschiedene Kontexte und Ich gehe da als Fachperson hin Passe mich dem an, also dem Sozialraum.

00:03:37: Ich lasse mich darauf ein und auch cool finde ich bei Chameleons dass die so die Augen unabhängig voneinander bewegen können.

00:03:45: Und da finde ich passend das in der Sozialdiakonie auch mehrere Sachen gleichzeitig zu beachten sind dieses ja mehrere Prozesse nebeneinander auch wahrnehmen zu können.

00:03:56: Also ich bin fasziniert von Chameoleons und faszineert von den Leuten die in der sozial Diakonie arbeiten.

00:04:02: Also recht vielseitig, aber auch noch anspruchsvoll der Job.

00:04:06: Wenn ich dir das so zulassen?

00:04:07: Definitiv!

00:04:08: Da

00:04:08: gehen wir noch genauer darauf ein.

00:04:09: Astrid ist es bei dir auch ein Tier oder was hast du vor Augen?

00:04:13: Nein, aber etwas aus der Natur.

00:04:17: Ich stelle mir sofort Menschen wie in den Blumen.

00:04:19: Die brauchen vielleicht ein bisschen Dünger und sie brauchen sicher Wasser.

00:04:24: Und ich stelle mich die Sozialdienke wie eine Spritzkanne vor.

00:04:30: Beim Podcast-Glaubwürdigen ist die Spritze kann man sogar auch noch auf dem Bild

00:04:33: rauffallen.

00:04:34: Genau, diese finden wir dort in der Mitte.

00:04:37: Super

00:04:37: passend gewählt!

00:04:38: Also eine Spritzkanne, das Wasser hat zum Güssen, wo vielleicht auch Dünger zu güssen haben, aber die sich nicht selber füllen können, weil gefüllt wird man dann von Gott.

00:04:47: Das Wasser, was da reinfliehst, kann man wieder weitergeben.

00:04:51: So Menschen ... Bei Gewissen ist es vielleicht ein wenig.

00:04:55: Aber wie Nährstoffe geben Sie Ermächtungen, dass sie zum Blühen kommen können?

00:05:00: Aber so in diesem Bild gesprochen, ist der Sozialdiakon oder die Sozialdiakinin eigentlich die Gäusekannen?

00:05:05: Genau.

00:05:06: Wo es auf andere Leute etwas weitergeht, damit sie wachsen können, müsste man sagen.

00:05:12: Jawohl!

00:05:13: Dass sie wie aufblühen

00:05:16: können... Wir nehmen diese Bilder noch ein wenig mit und möchten den anderen Ort darauf zurückkommen.

00:05:20: Wenn wir gleich noch das begriff definieren, mir hilft eine Sammung genommen.

00:05:24: Sozial- und Diakonie.

00:05:26: zu diesen Bildern kann man ausgespüren was das bedeutet.

00:05:28: aber Was heisst es ganz konkret, wenn jemand als Sozialdiakon oder Sozialdiaconin arbeitet?

00:05:36: Wir müssen vielleicht zuerst auf Diakonie zurückgehen.

00:05:40: Bevor wir auf die Sozialdiakkone kommen.

00:05:42: Die Diakonie ist das Handeln, der eigentlich jeder Christ, jede Christin aus den Lieben von Gott aus gute Sachen andern weitergeht und die Sozialdiakonie ist der Beruf dazu.

00:05:56: Dann wird es ein bisschen sperrig mit der Sozialdiokonie, aber eigentlich ist die Sozialdiikonie das Berufsbild.

00:06:01: Das professionelle Ausführung von der Diakonie.

00:06:05: Und im Rahmen einer Anstellung in einer Kildengemeinde so dort eingebettet?

00:06:10: Kildengemeinde Institution in einem Projekt.

00:06:15: Bei den Sozialdiakonen kommen die kirchlich-theologische und die sozialfachliche Qualifikation zusammen.

00:06:23: Das macht sie besonders.

00:06:24: Und dann ist die sozialdiakonie eine berufliche Tätigkeit, wo hingegen Diakonien jeder Person ausführen kann.

00:06:32: Also dass er in Bezug wieder auf das Thema christlichen Nächstenliebe wird?

00:06:37: Ja Wenn wir nicht folgen dem Gott nach, dann mache ich das.

00:06:40: Und das wäre wie die professionelle Bezeichnung.

00:06:44: Im Beruf in.

00:06:45: Sozialdiakonien?

00:06:46: Ja, ja.

00:06:48: Also kurz um zu ressen, ich möchte mit euch ein Beispiel eingehen, das auch aus den acht Folgen-Glaubwürdigungen produziert wurde und wir arbeiteten konnten schauen können, die sozialdiakonen am Werk sind.

00:07:02: Ich werde immer wieder eintauchen jetzt auch in dieser Folge, in Geschichten ein paar Praxisbeispiele herausnehmen.

00:07:09: Wir haben acht verschiedene Projekte besucht im Rahmen der Podcast-Glaubwürdung in Zusammenarbeit mit dem TDS ARAL.

00:07:16: Die dürfen wir gerne nachlassen, die acht Folgen.

00:07:18: Und da kommt man gleich ins Chameleon in Sinn, weil die einen folgen, die so tönen ... Sozialdiakonie am Hemmeren!

00:07:28: Auf dem Spielplatz und die anderen haben das so getönt.

00:07:34: Fettige Hypopizie, oder?

00:07:37: Ich höre ein Kamelle noch ein wenig aus.

00:07:39: Du auch!

00:07:40: Ja, ja... Also irgendwie

00:07:42: sehr vielseitig, was würde ich sagen?

00:07:46: Die Sozialdiokonie gibt es dir gar nicht.

00:07:49: Also weisst du, so eine Prototyp muss es sein, dann ist es ...

00:07:53: Sie ist vielfältig.

00:07:54: Also du hast ein sehr schönes Beispiel, einen sehr schönen Kontraste aufgezeigt.

00:07:59: Wir bilden ja am TDS in Aarau Menschen für die Sozialdiakonie aus aber wir können den am Anfang nicht sagen und dann werdet ihr auf dem Spielplatz rumhemmern oder

00:08:10: Hip-Hop

00:08:11: Beats hören genau oder mit den Senioren arbeiten.

00:08:14: das wird sich später im Berufsfeld zeigen.

00:08:18: Aber es ist so spannend zu sehen Solange die Grundlage stimmt mit dieser kirchlich-theologischen Qualifikation, der sozialfachlichen Qualifikations in dem kirchlichen Kontext.

00:08:30: Das sind sozusagen die Rahmenbedingungen dafür, dass man sagen kann ja das ist Sozialdiakonie.

00:08:34: aber wie es dann genau klingt... ...das ist dann vom jeweiligen Praxisfeld abhängig

00:08:40: Und irgendwo auch von den Personen, die das dann aussiebt vielleicht oder jemanden, der das mitbringt, handwerachliche und dann kann umsetzen?

00:08:47: Oder die Liebe zur Musik wenn wir sie jetzt gehört haben hier aus Hip-Hop-Szene aus Bahnen, wo der Nebensozial die Kali drinnen steckt.

00:08:55: Definitiv und die schöne Sache bei uns ist dass wir so also jetzt bildlich gesprochen Wert auf das Herz legen.

00:09:04: unser Motto am TDSN ARAU es macht ein Herz.

00:09:08: jetzt zum Beruf Dass es uns anliegen dass die Menschen eben nicht nur diese diese fachlichen Qualifikationen bekommen sondern dass sie auch eine Persönlichkeitsbildung Persönlichkeit Entwicklung bei uns mitmachen.

00:09:21: Hier geht es ganz kurz ein Eischob.

00:09:22: Wenn wir von Ausbildung reden, Sozialdiakonin werden... Was macht man hier zum TDS?

00:09:30: Einfach ganz kurz zusammengefasst, wenn ich das jetzt lernen möchte.

00:09:34: Astrid!

00:09:37: Ja du bist in dieser doppelten Qualifikation eingespannt.

00:09:40: Das heisst wie Benny gesagt hat einen kirchlich-theologischen Teil.

00:09:45: über Bibelkund, Dogmatik.

00:09:48: Da bist du wenig mehr drin, was das alles beinhaltet.

00:09:51: und dann hat man einen sozialfachlichen Titel.

00:09:54: Das ist die Gemeindianimation heisst er.

00:09:57: Der ist ein staatlich anerkanter Titel.

00:09:58: also wir haben zwei Bezüge, es sind sogar drei Brussabschlüsse drinnen weil Katakitik, Jugendarber der Religionspädagogik auch noch dazukommt.

00:10:08: aber zu den beiden Standbeinen mit kirchlich-theologischen und sozialfachlichen Teilen, die ganz fest beim TDS innen und innen fliessen.

00:10:17: Man muss sich das nicht vorstellen wie zwei Teile, sondern wie ein Farbspektrum, das innen an den Flüssen

00:10:23: ist.

00:10:23: Das Kamelion vielleicht wieder am Schluss?

00:10:26: Ja!

00:10:27: Was ich befruchte gegenseitig ergänze.

00:10:32: Und das geht von drei über vier Jahren ... was ist so im Moment

00:10:37: Zeitdruck?

00:10:37: Es geht vier Jahre Die Allermeister machen vier Jahre Ausbildung, bei der wir uns am TDS im Studium sind.

00:10:47: Wir arbeiten in der Brustpraxis und können die Sachen gut verknüpfen.

00:10:53: Die Reupraxis miteinander verknüpft.

00:10:57: Nach den vier Jahren ist man ausgebildet, geht dann als Kameleon oder Güsskanne in so eine Kille gemeint?

00:11:04: Ich habe ein Statement kurz mitgebracht von acht Folgen.

00:11:09: Die nächste Liebe bei Tieren am nächsten ist etwas, das einfach erwartet wird.

00:11:16: Gehört das zu den Kielen?

00:11:17: Ist es wichtig?

00:11:19: Hier habe ich ein Statement von Flavia Hüberli, Sozialdiakonin, der folgendes sagt ...

00:11:24: Wir haben auch schon Leute gehört, die mitgeleitet sind, weil wir eben genau solche diakonische Arbeiten machen und dass auch von den Kilen stückweit erwartet werden.

00:11:34: Also erwartet wird sozialdiakonisches Handel.

00:11:38: Ist das etwas, was Sie schon von aussen sehen würden?

00:11:41: Das ist das, was man für Bechilen erwartet, dass sie das macht.

00:11:46: Das gehört wie unterembar zusammen!

00:11:48: Wenn ich die Flavia so reden höre, denke ich an einen Religionssoziologen aus Deutschland.

00:11:53: Der Detlef Pollack hat sich mit den Mitgliedschaftsmotiven von den Kirchenmitgliedern in der deutschen evangelischen Kirche in Deutschland auseinandergesetzt.

00:12:02: Ich würde sagen es ist ungefähr auch für die schweizerische Kirchenlandschaft anwendbar und er hat verschiedene Mitgliedschaftsmotive herausarbeiten können.

00:12:11: Und ein Motiv ist tatsächlich genau das was Flavia da bemerkt hat.

00:12:15: Es gibt Menschen die sind weiterhin Mitglied, auch gerne Mitglied in der Kirche weil sie sagen ja da wird was Gutes für die Gesellschaft getan.

00:12:23: Für die Armen, für die Schwachen, für den Benachteiligten und die Person selber geht vielleicht gar nicht in die Kirche aber sagt aber ich bin hier Mitglied und zahle auch gerne meinen Beitrag weil ich weiß das wird für etwas Gutes investiert.

00:12:37: Und in dem Sinn?

00:12:38: Was würde er sagen?

00:12:39: Auch etwas wo... Wenn man es erwartet von den Kilen oder von aussen auch sagt, das ist das, was man vielleicht noch am meisten in der Gesellschaft gespürt.

00:12:47: Dass sie etwas tut für andere?

00:12:50: Es ist wie ein Teil ... Du hast schon beim Philipp Nuss-Baumer in einer Podcastfolge gesagt, er sei nur sozial alleine und würde ihm nicht länger, also nur Verkündigung allein auch nicht.

00:13:04: Das spielt weit zusammen.

00:13:05: Es hat wie vier Teile... die eine mehr soziallastig oder tatlastig sind und die anderen mehr wortlastig.

00:13:15: wenn wir auf eine Kilo-Struktur schauen.

00:13:17: Ja, und wenn du das schon erwähnst, dann lassen wir uns das gewinnt an.

00:13:20: Das Statement von Philipp Nussbauer aus der Street-Church, dass man das gerade im Ohr hat.

00:13:25: Er sagt nämlich... Wir gefällt das Thema oder die Kilo, die Gemeinschaft sein soll, die Verkündigung ein Thema spielt, die Seelsorgen ein Thema spielen, wo das Zeugnis-Rollen spielt aber eben auch miteinander unterwegs sind und es für den nächsten hier zu sein.

00:13:37: Ich glaube dort, wo dies zusammenkommt ... Dort wird Kilen das, was sie kann und soll sein.

00:13:42: Ich glaube nur Kilen, die Sozialarbeiter sich engagieren, überzeugt mich auch nicht.

00:13:46: Das steht auch.

00:13:47: Nur Kilen sagen, wie ein besseres Leben aussieht und was man alles sollte.

00:13:51: Sie überzeugen mich auch noch nicht, wenn ich sehe, wie viel Stolpern in unserem Leben ist.

00:13:54: Und dort, wo es zusammenkommt, gefällt mir.

00:13:58: Das ist das, wo du ... Ansprechst

00:14:00: du?

00:14:00: Ja, da bin ich ganz beim Philipp und für mich ist es auch wie in das Fußballteam.

00:14:05: Meine Tochter spielt im FC mit und die müssen ja auch wie miteinander.

00:14:09: Und jedes hat seinen Beitrag.

00:14:10: ohne Senter geht's nicht und ohne Sander gehts

00:14:12: auch nicht.

00:14:13: Du hast vorhin erwähnt vier verschiedene Komponenten zu beitragen.

00:14:18: Was sind das für vier?

00:14:20: Es gibt Zeugnis, Verkündigung, Diakonie und Gemeinschaft.

00:14:24: Also Zeugniss geben im Sinne von Leben zeigen ...

00:14:30: Ja, du kannst auch im Sinne der Religionsunterricht denken.

00:14:33: Dass man dort weiter gibt, was wir in Sachen Glauben bekommen haben.

00:14:38: Das gehört zum Zeugnis zu geben.

00:14:39: oder wenn du jemandem erzählst aus deinem Leben?

00:14:43: Was du erlebt hast mit Gott beispielsweise.

00:14:47: Wenn ich jetzt über die Achtbefolge schaue, ist immer wieder einmal das Stichwort ganzheitlich gefallen von den Sozialdiakonen, die gesagt haben es ist ein ganzheitlicher Job Worte, Daten und Herzen, Kopf und Hand.

00:15:03: Alles gehört zusammen.

00:15:06: Ganzheitlich ist auch wieder das Kameleon irgendwo.

00:15:10: Es ist schon noch ein Job, der sehr vielfertig ist und alles von einem abverlangt dunklt zu sein auf der anderen Seite.

00:15:16: Absolut!

00:15:17: Das macht es auch spannend.

00:15:19: Es verlangt einem viel ab, es ist aber auch vielseitig.

00:15:22: Hier haben wir gehört vorher, wo du eingespielt hast mit Hemmeren auf dem Spielplatz und mit dem Hip-Hop-Zentern, mit der Jugendarbeit ... Es ist einfach super vielseitung!

00:15:34: Und das macht es total spannend.

00:15:37: Ist auch ein Gefahr hier, dass sich Leute ausbrennen?

00:15:42: Ich denke nur an Fahrpersonen zum Beispiel.

00:15:45: Wir sind bei Radio Life Channel die auch zu RF-Medien gehört und den Podcast produziert, immer wieder Statistiken haben von Leuten, die am Job aufhören, die ausbrennt sind.

00:15:55: Vielleicht genau weil sie so vielseitig sein müssen?

00:15:58: Was würde ich sagen?

00:15:58: Ist das in der Sozialdiakonie Ähnliches gefahren hier?

00:16:03: Ja!

00:16:03: Ich kann mir es gut vorstellen, dass man gut auf sich selbst achten muss, gut auf seinen Umfeld achten.

00:16:11: Ich habe jetzt weniger Leute gehört, die rausbrennen, aber ... wieder aufhören mit der Arbeit oder es nur noch zittlich machen, mehr das?

00:16:20: Das ist so eine Arbeit die nicht aufhört.

00:16:24: Das ist glaube ich auch eine Ähnlichkeit zum Fahramt.

00:16:27: Du kannst die ganze Zeit investieren und du kannst die ganzen Zeiten machen.

00:16:31: Und da ist die Gefahr vorhanden also dass du auch mit besten Intentionen und auch wenn du gut auf dich Acht gibst und so irgendwann einen Punkt kommst wo du merkst Boah das krieg ich so nicht mehr hin.

00:16:41: Das ist wie die Kehrseite von dem, dass man so viel machen kann und so viele Möglichkeiten hat.

00:16:45: Vielleicht auch Allrounder-Persönlichkeit in diesen Jobs hat, damit es dann auch grenzenlos werden kann.

00:16:52: Inwiefern ist das im Studium am TDS schon Thema?

00:16:57: Das wird thematisiert.

00:16:58: Zum Beispiel habe ich gerade heute Morgen mit jemandem geredet, der sehr vielseitig interessiert ist.

00:17:03: Und wenn du vielseитig interessierst, siehst du natürlich auch Not oder Sachen, die man überall noch könnte machen.

00:17:12: Und dort ist Selbstbegrenzung eines der höcheren Leitungs-Tools.

00:17:17: ganz wichtig, dass man das anschaut.

00:17:20: Das wird an verschiedenen Orten thematisiert.

00:17:22: Wir haben auch einen grossen Teil von Persönlichkeitsentwicklung, die sönige Themen zum Beispiel spielen

00:17:28: könnte.

00:17:29: Bei uns im Haus will ich an dieser Stelle erwähnen – wir haben auch die lebende Legende Thomas Herri, der schon ein paar Bücher geschrieben hat zum Thema Führung und Selbstführung.

00:17:38: Ich glaube, das ist eine ganz große Quelle und ein großer Schatz für die, die bei uns studieren.

00:17:46: So eine erfahrene und weise Persönlichkeit wie er bei uns im Haus ist.

00:17:49: Genau so, wo selbst auch als Dozent aktiv am TDS-Sinare ist oder?

00:17:54: Dass sie da irgendwie auch dort schon thematisieren in der Ausbildung.

00:17:57: Also die Leute nicht blauäugig in den Kirlen schicken, sondern das auch schon mit reinnehmen.

00:18:02: Ich möchte mir noch auf etwas eingehen, was ich aus einer Folge gehört habe ... Mit der Sozialdiakonie ist man sehr nahe bei den Menschen.

00:18:13: Das Beispiel vom Hemmer von Anfang an ist ein Beispiel auf einem Spielplatz, wo man als Kille auf einen Spielplatz geht.

00:18:19: und dort sagt eine Frau in dieser Podcastfolge, die sie mir übertreten sind, sagt sie, ich finde es noch spannend, dass man gar nicht merkt, dass ein Kille hier dahinter steckt, hinter dem Angebot.

00:18:30: Also weisst du ... Was sagen dir zu diesem?

00:18:33: Wo könnte eine sozial Diakonie einfach auch so niederschwellig werden, dass das nur noch sozial ist Nicht, dass sich das dem Angebot unterstellen will.

00:18:44: Aber irgendwo auszuspüren?

00:18:45: Wie viele Kilen braucht es in der Sozialdiakonie?

00:18:48: Was würdest du sagen?

00:18:49: Die Frage ist auch, wie stellt man den Kilen vor?

00:18:52: Wenn die Frau das Bild von Kilen hat, das Kielengebäude und ein Gottesdienst, stellt sie sich nicht vor, dass das Spielen auf dem Spielplatz Kilen kann sein.

00:19:01: Und diese Frau geht aber auch ins Viren mit den Kleinen.

00:19:07: Von dem her erlebt sie, wie das Niederschwelligen und wird aber noch in ein eher höcherschwelliges Angebot genommen.

00:19:14: Also es feiern mit den Kleinen, die dann klar mit der biblischen Geschichte mit Ausrichtung auf den Glauben sind.

00:19:20: Und wenn wir in dieser Folge noch etwas weiter denken, dann sagen Sie auch Kinder, die kommen nachher auch zu ihren Religionsunterrichten, weil sie dort auf dem Spielplatz als positiv und fröhlich erlebten.

00:19:34: Das ist ein niederschwelliger Einstieg die dann wie ein Höcherschwelliges Angebot führt.

00:19:41: Aber das Kilenbild ist bei den Kindern, bei den Erwachsenen auch oft so, dass das Kielen einfach dort ist, wo Gottesdienst und das Killegebäude sind.

00:19:48: Und dass man nicht in der Sozialdiakonie

00:19:51: denkt.

00:19:51: Das ist vielleicht fast überraschend in diesem Moment.

00:19:54: Es gibt nämlich als anderes Statement aus dieser Folge mit dem Hip-Hop, das wir gehört haben am Anfang.

00:19:59: Wo auch eine Mutter sagt, sie sei zuerst ganz irritiert gewesen... dass das Kilen hier ist und hat dann aber gemerkt, ihrem Sohn gefällt es so.

00:20:08: Dass er doch für sie einen Wert bekommen hat.

00:20:12: Es sind diese sozialdiakonischen Angebote, vielleicht auch Dürreöffner, für Leute, die einmal anders leben können?

00:20:18: Was würde ich sagen?

00:20:19: Ich denke schon.

00:20:21: Also es ist nicht die Aufgabe der Sozialdiakonie sozusagen eine niedrigschwellige Werbung für die Kirchenmitgliedschaft zu machen, sondern diese Sozialdiakonie hat einen Auftrag an und für sich.

00:20:32: Und das ist eben nicht die verborgenen Werbung.

00:20:38: Ich finde das Konzept, die Idee von der Missiodee cool... Das muss

00:20:43: ja klarer sein oder was heißt das?

00:20:46: Ja also missiodeei ist ein lateinischer Begriff und bedeutet Gott hat eine Geschichte mit seiner Schöpfung vor, mit seinen Geschöpfen vor.

00:20:56: Der hat einen Plan, Missionen und Auftrag.

00:20:58: Eine Vision auch!

00:21:00: Und wir als Kirche sind in diese Visionen diesen Auftrag mit reingenommen.

00:21:05: Da kommt beides zusammen.

00:21:06: es ist einerseits der Auftrag von uns als Kirchen Gutes zu tun in der Gesellschaft in der Welt und andererseits aber auch Rückgebunden an das Evangelium, an die frohe Botschaft von Jesus Christus für dieses Evangelium einzutreten.

00:21:24: Und einfach davon zu erzählen!

00:21:26: Deswegen geht es für mich auch gut auf wenn es Angebote gibt in der Sozialdiakonie wo man nicht auf den ersten Blick sieht ah das ist Kirche na klar weil da nicht jedes mal des Evangeliums verkündet werden muss mit Worten sondern wenn es Orte gibt wo den Menschen geholfen wird.

00:21:45: Aus dieser Liebe heraus, die man von Gott erfahren hat, dass man sagt ja und die geben wir jetzt weiter.

00:21:51: Und gleichzeitig wäre es eben – das hatten wir bei dem Philipp Nussbomber gehört – wäre es schade wenn Kirchenvertreterinnen und Kirchen Vertreter sagen ja und dabei belassen wir's weil wir eben so einen großen Schatz haben mit dem Evangelium und es ein verschenktes Potenzial wäre, wenn wir das mit den Menschen, die uns anvertraut sind, mit denen wir in Kontakt stehen, das nicht mit ihnen teilen würden?

00:22:13: In diesem Sinne ist es nicht, wenn das Wort Mogelpackung verkauft wird.

00:22:19: Man versucht jemanden zu locken, sondern er ist ganz bewusst.

00:22:23: Wenn ich z.B.

00:22:24: bei dem Spielplatz-Projekt verstehe, was die Bedürfnisse sind und was die Leute brauchen.

00:22:30: Das bieten wir an.

00:22:32: Dann kommt man vielleicht auch später in Kontakt mit den Kielen.

00:22:35: Muss aber gar nicht!

00:22:36: Versteht ihr uns richtig so?

00:22:37: Ich würde sagen ... Du bist schon im Kontakt mit den Kilen, weil du mit dem kirchlichen sozialdekonischen Angebot in Kontakt bist.

00:22:45: Aber dann musst du dich fragen, was das Kilenbild ist?

00:22:48: Ist es für dich Kilen?

00:22:49: Für mich ist das ganz klar Kilen.

00:22:51: Auch wenn es nicht im Gebäude ist und ein Gottesdienst mit der Wurfferkündigung ist.

00:22:56: Aber es ist Kilen!

00:22:57: Das ist die Frage, was definierst denn alles als Kilen und was nicht.

00:23:01: Ganz heitlicher gesehen auch hier wieder den Werbespotten dafür, wo es individuell richtig versteht... Ich möchte mir noch etwas, was du vorher erwähntest.

00:23:10: Benjamin ist nicht das Ziel, die Leute in die Kirche nie bringen.

00:23:15: Sozialdiokonee sei einmal hier für einen Menschen.

00:23:18: Was würde ich sagen?

00:23:19: Was ist das Ziel der Sozialdioksenei?

00:23:23: Wenn man das definieren müsste ... Ich habe noch ein Statement mitgebracht von Flavia Hüberlein und möchte damit in diesen Teilen gehen.

00:23:30: Jeden Tag, wenn wir da waren, war es am Abend.

00:23:33: Auch wenn man nicht fertig gearbeitet hat, hat man das Gefühl, etwas Gutes zu tun.

00:23:40: Ein Geschichte von einem Menschen zuzulassen, ein offenes Ohr haben, eine Ermutigung geben zu können und schon ganz viel auslösen

00:23:47: kann.

00:23:48: Wenn ich jetzt eher zulassen gehe, ist es stark um den Mensch.

00:23:52: Das ist das Ziel, damit die Situation verbessert wird.

00:23:55: Trifft sie das?

00:23:57: Ja, das trifft es und ich gönne es auch jedem der wie Flavia am Ende des Arbeitstages sagen kann.

00:24:02: Ich habe in Menschen investiert und das hat mich glücklich gemacht.

00:24:07: Wo ich aber vorsichtig bin ist wenn ich Menschen sagen höre ja damit hat sich alles schon erfüllt was die Sozialdiakonie machen soll weil ich eben glaube dass wir als Kirche zwei Herr Wien, Chameleon in zwei unterschiedliche Richtungen schauen.

00:24:24: Das eine ist auf die Menschen zu schauen und aus der Liebe, die wir von Gott erfahren haben den Menschen zu helfen ihnen nahezu sein und aber auch gleichzeitig auf Gott zu schauen sich daran zu erinnern warum existieren wir überhaupt als Kirche?

00:24:39: Weil wieder Philipp Nussbaumer das, was wir an Hilfsleistungen tätigen.

00:24:47: Das können auch staatliche Organisationen und es könnte ja auch manchmal besser als wir.

00:24:52: Darum geht's gar nicht sondern es geht darum dass wir in der Verbindung zu dem lebendigen Gott stehen und dass es schade ist wenn wir das verheimlichen den Leuten mit denen wir in Kontakt stehen.

00:25:03: Das heißt nicht eben jedes Mal zu sagen ja und komm doch am Sonntag dann ein Gottesdienst aber irgendwo ist diese Verbindung herzustellen.

00:25:12: Also eben, wie du gesagt hast, Astrid zum Beispiel Zeugnis zu geben.

00:25:15: Auch zu sagen warum mache ich das überhaupt?

00:25:17: Warum sind mir Menschen jetzt eigentlich wichtig?

00:25:21: Aber eben auch sagen zu können ja wir bieten dir das an um dein körperliches Wohlbefinden zu verbessern aber weißt du als Mensch bist du noch so viel mehr und wir glauben du bist nicht ohne Grund hier.

00:25:36: also mir klingt aber Wort und Tat.

00:25:37: Hast du auch mal erwähnt gehabt Astrid Vorherr Das trifft es ja auch, oder?

00:25:42: Sind vielleicht die beiden Blicke richtigen von Kameleon.

00:25:45: Aber am Ende des Tages schaut als Sozialdiakon immer etwas Gutes aus.

00:25:53: Ich glaube das kannst du nicht immer so sagen.

00:25:55: Es gibt Tage, da gehst du selber erfüllt aus und hier bist du nicht... Da kommen Sachen zurück aber du kannst gerade nicht so fassen.

00:26:04: Das ist nicht immer gleich.

00:26:06: Manchmal investierst du einfach... Merkst du noch nichts von den Blumen, die dann zu brüllen kommen?

00:26:11: Und

00:26:12: das ist ja ... Also um diesen Bogen anzuschlagen, wenn man nur von sozialer Arbeit treibt, ist es eigentlich gleich.

00:26:18: Du investierst in Leute und brauchst einen langen Atem ein bisschen hier auch noch Diakonie drin.

00:26:23: Das ist wie etwas, was in Zusammenarbeit mit Menschen wahrscheinlich einfach mitbringen muss oder?

00:26:27: Ja, denke ich auch.

00:26:29: Aber wenn ich euch so höre eben, es ist eine mehr dimensionale Geschichte.

00:26:33: Es ist nicht einfach das Gegenüber im Fokus zu haben Irdische Bedürfnis anlogen, sondern es ist mehr die Hindern.

00:26:41: Ja, würde ich sagen also Menschen, die in der Sozialdiakonie arbeiten machen das im kirchlichen Kontext und in der Kirche versammeln sich Christen, die davon überzeugt sind Gott liebt uns Und Jesus hat gesagt wir sollen Gott lieben und wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selber.

00:27:01: Das ist das Wuch raus Die sozialdiakonenden, sozialdiankone handeln sollen.

00:27:08: Ja.

00:27:10: Ich habe noch einmal ein Teil mitgebracht aus einer Folge, in der ich finde, dass Anna Mocchi zusammenfasst, was hier durch die Sozialdiokonie passieren kann – das Projekt aus der reformierten Chilidierung.

00:27:20: Das Kaffee kann man sehr niederschwellig dazukommen.

00:27:24: Miriam Trachsel, der Sozialdiakonien ist, sagt in dieser Folge folgendes...

00:27:29: Zu mir kommen Leute, die sagen, zum Glück gibt es euch!

00:27:32: Wir hätten sonst niemanden.

00:27:33: Die Leute wollen sich treffen und sehen uns.

00:27:36: Sie wollen ausduschen.

00:27:37: Wir kennen z.T.

00:27:38: sehr berührende Geschichten von Menschen, die krank werden, Verwandte haben, die es nicht gut gehen.

00:27:44: Es ist wie Seelsorg by the way ...

00:27:48: Ich bin sehr sorgbar, dass wir mit den Leuten unterwegs waren.

00:27:51: Und mir ging das noch nachher.

00:27:53: Leute kommen zu uns, weil sie sonst niemanden haben.

00:27:56: Also irgendwo einen Ort finden ... Da bin ich angenommen und gehöre dazu.

00:28:03: Ist auch ein Teil nicht der Schwellung von Sozialdienste.

00:28:07: Kann ich einfach mal hier sein?

00:28:09: Ich würde sagen unbedingt.

00:28:10: Das ist der gemeinschaftliche Teil dieser Firmen, die man vorhin genannt hat.

00:28:14: Auch dort spielt das Sozialdienst ganz fest drin.

00:28:17: Und wenn du da bist für die Leute, dann kannst du auch erfahren, was sind denn ihre Nöte und dann kannst Du daraus entwickeln.

00:28:27: Für mich ist das ein Statement, dass Sozialdiakon nicht gebraucht hat.

00:28:31: Das ist existenziell.

00:28:32: Ich meine eher bildet neue Sozialdiacone in den Sozialdiaconen aus am TDS, weisst du es würde sagen?

00:28:39: Warum macht er das?

00:28:40: Warum ist es euch so wichtig, dass man jetzt nicht einfach sagt, ja jetzt stirbt die letzte Generation von diesen aus.

00:28:46: Nein, es braucht neue Leute!

00:28:48: Also was wird denn ein Kiel ohne das?

00:28:50: oder vielleicht sogar wenn er an Projekten denkt aus den Achtfolgen und noch viel mehr eine Schweiz ohne das?

00:28:56: Ist gut,

00:28:58: hast du dir einen Nachsatz gesagt weil ich dachte ohne

00:29:00: das wären

00:29:02: wir arbeitslos.

00:29:04: Wir würden auch schon noch eine andere Arbeit finden, wo wir uns gut investieren könnten.

00:29:09: Aber ihr macht es ja bewusst nämlich auch im TDS.

00:29:11: Absolut,

00:29:12: absolut!

00:29:13: Also jetzt erstmal zu meiner Motivation dort.

00:29:16: ich wollte eigentlich als Pfarrer arbeiten und als dann am Ende meines Vikariats stand also in der Ausbildung zum Pfarrern hatte ich mich schon auf Fahrstellen beworben und dann kam eben auch diese Ausschreibung für das TDS.

00:29:31: also ich hab's wahrgenommen und habe dann überlegt okay Was würde denn dafür sprechen, dass ich mich in die Ausbildung von Sozialdiakoninnen und Sozialdiarkone investiere?

00:29:41: Und da habe ich gedacht der große Mehrwert den ich darin sehe ist das diese Menschen zum einen eine richtig gute Arbeit machen.

00:29:49: Also die beste Werbung für mich fürs TDS sind die gut ausgebildeten Menschen, die ich davor kennengelernt habe wo ich gedacht hab wow!

00:29:57: Die haben was drauf so gut als sie gibt, dass die in der Kirche arbeiten.

00:30:02: und die kamen aus dem TDS.

00:30:04: Und als ich dann überlegt habe, will ich damit arbeiten.

00:30:07: Habe ich gedacht, ich könnte in der Kirchengemeinde als Pfarrer arbeiten und für diese Menschen da sein – das wäre eine gute Arbeit an sich!

00:30:16: Das will ich gar nicht schlechtreden.

00:30:18: Dann habe ich mich aber fürs TDS entschieden weil ich dachte, da kann ich meinen Beitrag zu leisten dass die gut ausgebildet werden und sie dann an mehreren Orten ihren Dienst gut und kompetent vollbringen.

00:30:32: Also so eine Art Multiplikation, ich verstehe uns als TDS wie eine Start-Rampe zur Vorbereitung dafür dass viele Menschen gute Arbeit im kirchlichen Kontext machen können.

00:30:46: Astrid?

00:30:46: Ja wir haben jetzt ein paar Leuchtturmprojekte gehört im Podcast glaubwürdig aber wenn ich die ganz viel Sozialdiokoninnen und sozialdiokonen denken, die in den Kirchengemeinden oder im Werch oder anderen Orten arbeiten.

00:31:03: Da würden ganz viele Jugendarbeten fehlen.

00:31:06: Es würden ganz viel Jungscharf fehlen, es würde ganz viel Senioren-Arbeit fehlen – so die ganzen alltägliche Sachen, die bei der Sozialdiikonie auch noch geleistet werden.

00:31:15: Hier wird recht breit angeboten Entwicklungsmöglichkeiten für junge Leute, für ältere Leute.

00:31:25: eine Notländerung würde fehlen.

00:31:28: Und wenn wir jetzt einmal auf Sozialen schauen würden, dann gibt es einen Entkerrnungen-Satz.

00:31:33: Ich weiss aber nicht woher er ist, der heisst.

00:31:35: der Staat kann nicht lieben und da würde ich sagen die Liebe, die man von Gott empfangen könnte als Sozialdikon in den sozialen Dirkons können weitergehen.

00:31:44: das würde ganz sicher fehlen.

00:31:46: Also irgendwas was auch nicht eine politische Gemeinde könnte auffangen?

00:31:51: Wenn man zu sagen Kille macht zu Das eine oder andere Treff kann einfach gemeint machen, das wäre wie etwas überpfählen.

00:31:58: Wenn ich dir richtig

00:31:58: verstehe... Ja und es ist oft auch subsidiär.

00:32:01: dann noch was der Staat nicht mehr leisten kann, wird oft von den Kille geleistet.

00:32:04: Oder die Freiwilligenarbeit entsteht dort wenn ein Not erkannt wird wo der Staat noch nicht drin steht oder nicht mehr drin stehen.

00:32:14: Dann entsteht freiwillige Arbeit, in denen Diakonie sein kann, die Leute darüber aushandeln.

00:32:20: Am Anfang fragte ich, nach dem Bild unterhand für Sozialdiokonin Chameleon Geisskanne, wenn er an Zukunft denkt.

00:32:28: Wir leben in einer Welt, die sich sehr schnell entwickelt und auch politische Unsicherheiten hier sind, wo eine Not bei der Psychologie beim Menschen hier ist – also Leute brennen aus!

00:32:41: Was haben Sie das Gefühl?

00:32:44: Die Spritzkanne ist auch für die Zukunft ein gutes Bild?

00:32:47: Oder was braucht es, dass Sozialdiakonie in Zukunft greifen kann.

00:32:52: Was würde ich sagen?

00:32:54: Ich glaube das ist auch wie die Zukunft im gutes Bild mit der Gießkanne und dem Chameleon.

00:33:00: Also Trends, die ich sehe sind einerseits, dass wir älter werden als Gesellschaft Und da kann ich mir vorstellen, dass es vermehrt Sozialdiaconie im Kontext von Seniorinnen und Seniorenarbeit geben wird und das würden wir dann, wenn es soweit ist mehr Rücksichtigen bei uns am TDS in der Ausbildung.

00:33:22: Und das Gleiche gilt auch für die Digitalisierung, die auch weiter voran schreitet wo ich denke wir sind noch nicht am Ende.

00:33:27: da wird noch mehr passieren dass wird noch Mehr Lebensbereiche oder noch tiefer unser Leben Bestimmen.

00:33:33: und Da sehe Ich Dann Die zwei Herausforderungen einerseits eine Art Sozialdiakonie im digitalen Raum anzubieten.

00:33:41: Was

00:33:42: heißt das Vorauge?

00:33:44: Das ist eine sehr gute Frage.

00:33:45: Also ich habe sowas wie Seelsorge, was es ja schon gibt vor Augen.

00:33:50: aber Sozialdiakonie hat auch so einen Schatz darin Menschen zusammenzubringen irgendwie in einem digitalen Raum Menschen von der Einsamkeit zu lösen.

00:33:59: Der Vorteil in der Digitalität ist ja dass man nicht am gleichen Ort sein muss sondern dass man irgendwo verteilt sein kann sich trotzdem nicht alleine fühlt.

00:34:08: Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil, weil sich Menschen alleine fühlen.

00:34:13: Ja genau!

00:34:16: Und da denke ich es ist die Herausforderung für die Sozialdiakonie, die Menschen bildlich gesprochen vom Bildschirm wegzuholen natürlich in Liebe was Gutes für sie wollen nicht wegzerren sondern einfach irgendwie so so liebevoll und herzlich einladen, dass die Menschen aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit vor dem Bildschirm rausgehen.

00:34:36: Und sagen ja, ich gehe in eine gemeintliche Gemeinschaft, die vor Ort ist?

00:34:41: Ich werde auch diese beiden Bilder beibhalten – das Chameleon, der sich anpasst.

00:34:46: Wenn es sich verändert, dann kann ich soziale Konegate schauen.

00:34:49: Wo stehen die Leute, wo sind Bedürfnisse, wo sie nicht mitanalysen?

00:34:56: und dann darauf reagieren, dass es auch in Zukunft zu sein wird.

00:35:00: Und die Spritzkanne würde ich auch stahlen lassen, weil auch in der Zukunft Wirt es braucht, dass man von Gott genährt ist und das so

00:35:10: weitergeht.".

00:35:18: Mit den Schlussstatements der Astrid Schatzmann und Benjamin Lindbeck sind wir am Schluss dieser Staffel hier im Podcast glaubwürdig.

00:35:26: Und wie gesagt, diese praktischen Beispiele in den letzten acht Folgen darfst du gerne nachlassen!

00:35:32: Wenn ihr mehr über die HFT DSR auch wissen möchtet, habe ich einen Link in den Show-Notes von dieser Folge bereit gemacht.

00:35:39: Findest du nebenan auch ein Link, wie du uns als RF-Medien unterstützen kannst?

00:35:45: RF-Media produziert den Podcast und wird durch Spenden finanziert.

00:35:50: Danke vielmals an dieser

00:35:57: Stelle –

00:36:01: bis zum nächsten Mal!

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